March 25th, 2009 — 12:00am
Vientiane verließ ich gleich am nächsten Tag wieder. Am Nachmittag und Abend des Vortages regnete es und auch morgens war es stark bewölkt und es sah nach schlechtem Wetter aus. Ich beschloss, die Weiterreise anzutreten. Die Fahrt von Vientiane nach Luang Prabang war überraschend angenehm. Der Bus war relativ modern und da er nur zur Hälfte gefüllt war, hatte ich zwei Sitze für mich allein. Wir sind um 8 Uhr morgens losgefahren und ca. 9 Stunden später in Luang Prabang angekommen. Die Fahrt führte die ersten vier Stunden auf einer großteils geraden Straße, im zweiten Abschnitt des Wegs wurde das Gelände gebirgig und die Straße kurvenreich.

Der Bus schlängelte sich durch eine herrliche Gebirgslandschaft. Entlang des Straße gab es Gemüsefelder und kleine Dörfer mit einfachen Holz- und Bambushäusern. Es regnete immer wieder ein wenig und die Landschaft war in Nebel gehüllt.



Nach zwei Dritteln der Strecke blieben wir stehen, da der Motor äußerst beunruhigende Geräusche von sich gab. Das Problem schien aber nur Überhitzung zu sein und konnte mit viel kaltem Wasser, einer Plastiktüte und einer halben Stunde Wartezeit gelöst werden.
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March 24th, 2009 — 12:00am
Die Reise von Udon Thani nach Vientiane dauerte ca. 3 Stunden.

Der Weg führte mich von Udon Thani über Nong Khai zur thailändischen Grenze, dann über die Friendship Bridge auf die laotische Seite und von dort aus nach Vientiane.
Als mein Tuktuk Fahrer sah, dass mein Bus nach Nong Khai gerade losfuhr, gab er Gas, schwenkte direkt vor diesem wieder ein und bremste ihn aus, so dass ich noch zusteigen konnte :-)
Auch die Vergabe der Visa on Arrival auf der laotischen Seite der Grenze war sehr interessant. Zunächst wurden die einzelnen Visaanträge an einem Fenster gesammelt. Alle Antragsteller versammelten sich nach und nach im Halbkreis um ein zweites geschlossenes Ausgabefenster. Als sich dieses öffnete, wurden die Reisepässe einzeln aus dem Fenster gestreckt und wer sein Gesicht erkannte, konnte zum Fenster kommen und den Reisepass in Empfang nehmen.

Laotisches Geld gibt es hier in dicken Bündeln. Auf dem Foto ist der Gegenwert von ca. 20€ zu sehen. Für diesen Betrag erhält man zur Zeit 242.000 Kip. Ein ausgezeichner Wechselkurs also!
In Vientiane wohne ich in einem kleinen Guesthouse in der Nähe des Mekongs. Jetzt mache ich mich auf den Weg, die Stadt ein wenig zu erkunden.
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March 24th, 2009 — 12:00am
Da ich den Terminus “Helluuuuuuuu my Friend”-Mensch bereits hier erwähnte, möchte ich an dieser Stelle erkären, was es mit diesem auf sich hat. Das Wort “Hello”, häufig auch “Helluuuuuuuu” ausgeprochen, ist in vielen Ländern keine Begrüßung im eigentlichen Sinne sondern wird verwendet, um Aufmerksamkeit zu erregen. Hierbei werden unterschiedliche Techniken eingesetzt, im Folgenden einige Beispiele:
- Die fundamentalste Art ist der laute Schrei “Helluuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu!”, häufig von der gegenüberliegenden Straßenseite und laut genug, um den Verkehrslärm zu übertönen.
- Etwas ausgeklügelter ist das stakkatoartige “Hello!, hello!, hello!, hello!…”. Zwischen den einzelen Wörtern findet eine Pause von ca. 0,5 Sekunden statt.
- Am weitesten verbreitet ist allerdings die Variante “Hello!, Hello!, my Friend!, Hello!, my Friend!, my Friend!, my Friend!, Hello!…”. Hier werden die beiden Bestandteile “Hello” und “My Friend” in zufälliger Reihenfolge aneinander gehängt.
Sobald der Blickkontakt zum schwitzenden, langnasigen Touristen hergestellt worden ist, kann der eigentliche Informationsgehalt der Nachricht übermittelt werden. Dieser reicht von Speiseangeboten (“Hello my Friend, Chicken Curry?”), über Verkehrsverbindungen (“Hello my Friend, Taxi / Tuktuk / Camel?”) bis hin zu Dienstleistungen der anderen Art (“Hello my Friend, young bangladeshi Woman?”).
Ich verstehe, dass die Konkurrenz hier sehr groß ist und um die Kunden gekämpft wird. Auch stört mich das Ganze normalerweise nicht. An manchen Tagen kann es aber sehr anstrengend sein, alle 20 Sekunden die gutgemeinten Angebote freundlichst abzulehnen. In solchen Momenten ist es erleichternd, eine unerwartete Antwort zu geben.
Er: “Helluuuuuuuu my Friend, Tuktuk?”
Ich: “Sure, how much to London?”
Er: “Helluuuuuuuu my Friend, Lady Massage?”
Ich: “Yeeeeeeeaaaaaah, how much you pay?”
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March 23rd, 2009 — 12:00am
An vielen Flughäfen der Welt werden Touristen übers Ohr gehauen. So auch in Udon Thani. Nachdem ich aus dem Flughafengebäude kam, konnte ich nirgendwo Taxis oder Tuk Tuks finden. Die “Helluuuuuuuu my Friend”-Menschen sahen mich sofort als lohnendes Ziel und verlangten für eine Taxifahrt ins Zentrum von Udon Thani 250 Baht. Ich könnte das problemlos bezahlen aber mag es nicht, derlei über den Tisch gezogen zu werden. Eine Taxifahrt vom Flughafen Bangkok in die Innenstadt kostet ca. 400 Baht, die Entferung liegt bei 60km. In Udon Thani befindet sich der Flughafen aber nur 3km von der Stadt entfernt, maximal 50 Baht sind ein fairer Preis.
Ich ging also wieder ins Flughafengebäude und sah eine Autovermietung. Dort fragte ich, ob mich jemand in die Stadt fahren kann und es begann eine halbstündige Diskussion. Nachdem man mich überreden wollte, eine gelb-weiß gestreifte Strickmütze zu kaufen und eine der Anwesenden mich fahren wollte unter der Bedingung, dass ich sie in mein Hotelzimmer mitnehme, einigten wir uns schließlich auf einen Preis von 50 Baht für die Fahrt alleine. Aufgrund der Sprachbarriere wurden meine Erklärungen, ich bräuchte ein günstiges Hotel, welches sei mir egal, nicht verstanden. Die Fahrt (Ihr erinnert euch: 3km) dauerte über eine halbe Stunde und führte kreuz und quer durch das Zentrum der Stadt.

Schließlich aber war ein Hotel gefunden. Ich weiß bisher nicht, wo ich hier überhaupt bin, aber das Hotel gefällt mir ganz gut. Mein Zimmer hat nur einen Deckenventilator und die Matratze ist glaube ich mit Sand gefüllt (zumindest sieht man meinen Körperabdruck wenn ich aufstehe), das Hotel kostet dafür aber auch nur 160 Baht (ca. 3,50 Euro). Falls jemand auch mal nach Udon Thani möchte sind obenstehend (vermutlich) Name und Adresse des Hotels.
Nach einem kleinen Spaziergang, einer Portion Chicken Rice und einem großen Singha Bier (die praktische 640ml Flasche) habe ich mich von den Anreisestrapazen auch schon erholt und freue mich auf die Weiterreise. Sobald ich morgen früh herausbekommen habe, wo ich überhaupt bin, kann es los gehen.
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March 22nd, 2009 — 12:00am
Bangkok ist definitiv einen Besuch wert. Zum einen gibt es viele erstklassige Sehenswürdigkeiten zu bestaunen, zum anderen ist die touristische Infrastruktur hervorragend.
Ich bin morgens sehr früh aufgestanden, habe im Guesthouse gefrühstückt und bin anschließend auf Sightseeing Tour gegangen. Die Highlights in Bangkok sind aus meiner Sicht die drei Tempelanlagen Wat Arun, Wat Pho und Wat Phra Kaeo, sowie der Königspalast.
Wat Arun ist der buddhistische Tempel der Morgenröte und soll am frühen Morgen am schönsten sein.

Der gesamte Temepl ist mit einem Mosaik aus buntem chinesischen Porzelan und Muscheln überzogen, insgesamt etwa eine Million Teile, welche Blumenmuster bilden.

Es ist möglich, über steile Treppen auf die höheren Ebenen des Hauptturms zu gelangen, und diesen dort zu umrunden.

Die zweite Sehenswürdigkeit ist das Wat Pho. Dieses ist eine sehr schöne, farbenfrohe Tempelanalage,…


…in deren Mitte sich ein Gebäude mit einem 46 Meter langem und 15 Meter hohem liegendem Buddha befindet.

Wat Phra Kaeo schließlich ist meine Lieblingsanlage in Bangkok. Nach Eintritt in das Gelände gelangt man in eine Welt unzähliger Formen, Muster und Farben. Alles strahlt und glitzert im Sonnenlicht.





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December 21st, 2008 — 12:00am

Morgendämmerung in Cairo

Al Azhar Moschee


Pyramiden von Giseh



Sphinx
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December 17th, 2008 — 12:00am

Kutschen, in Luxor Calèche genannt, sind eines der möglichen Verkehrsmittel und eine bequeme Möglichkeit, kürzere oder mittlere Strecken zurückzulegen.

Blick auf das westliche Ufer des Nils

Sonnenuntergang am Nil

Feluccas sind kleine Segelboote, die auf Stundenbasis ausgeliehen werden können. Hier das Segel einer Felucca nach dem Sonnenuntergang.
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December 16th, 2008 — 12:00am
Auf der Westseite des Nils ist Luxor sehr ruhig. Grüne Felder, kleine Häuser, wenig Verkehr, eine idylische Atmosphere herrscht hier vor. Außerdem liegen hier viele der touristische Highlights Luxors, u.A. das Tal der Könige, das Tal der Königinnen und viele Gedenkstädten der Pharaonen.

Tempel von Hathshepsut

Überall in Luxor und bei den touristischen Sehenswürdigkeiten sind Polizisten. Hier einer beim Tempel von Hathsepsut.

Steinstatuen am Tempel von Hatshepsut

Eingangsportal des Tempels Medinat Habu

Wachmann, der mit Hilfe von Spiegeln Sonnenlicht ins Innere einer Grabkammer lenkt.
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December 15th, 2008 — 12:00am
Unbeschreiblich sind der Luxor Tempel und der Karnak Tempel. Sie befinden sich im Zentrum bzw. nahe dem Zentrum von Luxor. Beide Tempel haben meine Ewartungen, die ich an Ägypten hatte, bei weitem übertroffen. Hier einige Eindrücke aus den Tempeln…

Luxor Tempel






Karnak Tempel






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December 14th, 2008 — 12:00am
Die Grenzüberquerung nach Ägypten war unproblematisch. Von der ägyptischen Seite der Grenze in Taba bin ich per Taxi in 3 Stunden nach Sharm El Sheikh gefahren und von dort am nächsten Tag mit einem Schiff in weiteren 3 Stunden in Hurghada angekommen. Sharm El Sheikh und Hurghada sind beides touristischen Hochburgen Ägyptens. Es gibt dort sehr schöne Hotels, Strände und eine gute touristische Infrastruktur. Ansonsten sind die beiden Städte aber uninteressant. Von Hurghada bin ich nach einer Übernachtung mit dem Bus in 5 Stunden nach Luxor gefahren.
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