Kathmandu – Bodnath

January 5th, 2011 — 12:01am

Am frühen Nachmittag ging ich zu Fuß von Pashupatinath zu Bodnath, einem weiteren Tempelkomplex. Die zentrale Stupa von Bodnath sieht der von Swayambhunath ähnlich.


Um die Basis dieser Stupa sind Gebetsmühlen angebracht und die Stupa wird von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang von Gläubigen im Uhrzeigersinn umrundet.


Gebetsflaggen, die über der Stupa im Wind flattern.


Eines der kreisförmig um die Stupa gebauten Gebäude.


Gläubige mit Gebetsketten in der Hand.

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Kathmandu – Pashupatinath

January 5th, 2011 — 12:00am

Am nächsten Morgen fuhr ich mit dem Taxi zu Pashupatinath. Dieser sehr wichtige hinduistische Tempelkomplex liegt in der Nähe von Kathmandu am Bagmati Fluß.


Dort angekommen stieg ich zunächst zur Spitze eines Hügels, auf welchem sich viele kleine Tempel und Stupas befinden.


Morgendliche Körperpflege.


Abbildung eines sehr bekannten Sadhus. Swami Paramahamsa Ram Krishna Das, auch bekannt als Milk Baba, ernährte sich über 25 Jahre ausschließlich von 2 Litern Milch am Tag.


Auch die “Sadhus” von Pashupatinath sprangen auf, als sie mich sahen. Sie wollten fotografiert werden.


Dieser lässt sich seit 23 Jahren seine Haare wachsen…


…und wickelt sie kunstvoll auf dem Kopf zusammen, wenn er gerade nicht für Fotos posiert.


Den zentralen Tempel durfte ich leider nicht betreten…


…konnte aber von Außen die Statue eines riesigen Bullens im Tempelinneren sehen.


Hier eine Übersicht nepalesischer Fluggesellschaften im Schaufenster eines Reisebüros. Einige von Ihnen bedienen nur nationale Ziele, während andere auch ins asiatische Ausland verkehren.

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Kathmandu – Swayambhunath

January 4th, 2011 — 12:00am

Am 04.01.2011 besuchte ich Swayambhunath, auch bekannt als “Monkey Temple”. Er liegt etwa 15 Fußminuten vom Durbar Square entfernt.


Der Tempelkomplex liegt auf einem Hügel, der von dieser gläubigen Buddhistin gerade umrundet wurde. Dabei kniete sie sich hin, setzte die Hände am Boden ab und rutsche dann auf ihnen vorwärts bis in eine liegende Position. Danach stand sie auf, ging drei Schritte und wiederholte diese Bewegung. An den Händen hatte sie Pantoffeln, um sich nicht zu verletzen.


Gebetsmühlen, die entlang des Hügels angebracht sind und von den Gläubigen während ihrer Umrundung gedreht werden.


Eine Kleine Stupa am Fuße des Hügels.


Zwei der zahlreichen am Swayambhunath lebenden Affen. Dieser hier genoss mit geschlossenen Augen seine Entlausung. Als er seine Augen öffnete, gähnte er und sah mich dann zunächst völlig überrascht und anschließend sehr sauer an.


Dies ist die große Stupa in der Mitte des Tempelkomplexes. Ich lief mehrmals um sie herum, um sie aus allen Richtungen zu betrachten und sie hat mich unheimlich begeistert. Alleine dieser Anblick ist die weite Reise nach Nepal wert.


Das Gesicht Buddhas auf der Stupa.


Aus Holz geschnitzte Masken, die überall im Kathmandutal verkauft werden.


Und schließlich habe ich auch nepalesische Süßigkeiten gekauft und ausprobiert. Konnte mich mit dem Geschmack allerdings nicht anfreunden, da sie noch viel süßer als die mir bekannten arabischen Süßigkeiten waren.

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Kathmandu – Durbar Square und Umgebung

January 3rd, 2011 — 12:00am

Am nächsten Tag ging es dann weiter. Die U-Bahn zum Flughafen war kurz vor der Fertigstellung, aber an diesem Tag leider noch nicht in Betrieb. Nach einer mühevollen Taxisuche in Delhi kam ich am Flughafen an, konnte gleich einchecken und mir dann noch etwas den Flughafen ansehen.


Nach Kathmandu flog ich mit Jet Lite, einer Tochter von Jet Airways. Ich hatte mich schon zuvor informiert und hatte einen Fensterplatz auf der linken Seite. Deshalb konnte ich nach einer halben Stunde bis zum Landeanflug in Kathmandu den Gebirgszug des Himalaya im Norden sehen.

Die Einreise/Zollkontrolle verlief schnell und vor dem Flughafengebäude erwartete mich schon ein Taxi, welches mich zu meinem Hotel brachte. Das Hotel Ganesh Himal ist sehr zu empfehlen. Ruhige Lage, 5 Minuten zu Fuß vom Durbar Square entfernt, nettes Personal, gutes Essen und eine riesige Dachterasse.


Nach einer Übernachtung ging ich am nächsten Nachmittag zum Durbar Square. Dieser Platz im Zentrum von Kathmandu ist einer von drei Durbar Squares, die beiden anderen befinden sich in Bhaktapur und Patan. An diesen Orten stehen die alten Königspaläste. Auf ihnen wurden früher Könige gekrönt und heute sind sie sozialer und religiöser Mittelpunkt. Sie weisen eine beeindruckende Ansammlung alter, traditioneller Gebäude, Tempel und Stupas auf.


Insbesonders der hier zu sehende Architekturstil beeindruckte mich. Feinst geschnitzte Holzfenster und Holztüren, die von roten Ziegelsteinen umschlossen sind.


Am Durbar Square wird es nicht langweilig. Man kann hier Stunden verbringen. Die Treppe eines der Tempel hochsteigen, sich hinsetzen und das Leben am Platz beobachten.


Dies ist eine sehr feine Holzschnitzerei einer Göttin.


Ich hatte Sadhus bereits in Indien fotografiert. Ein Sadhu ist ein Asket. Er lebt bescheiden und versucht, durch Meditation den Kreis von Tod und Wiedergeburt zu verlassen, Erleuchtung zu erlangen. Anders die Sadhus, die ich in Kathmandu und später auch in Pashupatinath traf.

Ich lief am Durbar Square entlang. An eine Mauer gelehnt war ein “Sadhu”. Er lächelte, als er mich sah.
Ich ging weiter. Er richtete sich auf, winkte mir zu.
Ich ging weiter. Er rief “Hello!” und grinste.
Ich ging weiter. Er zeigte auf meine Kamera und grinste breiter. “Photo!”.

Alles klar. Ich machte ein paar Fotos, gab ihm Trinkgeld. Er war zufrieden. Ich war zufrieden. Aber ein Sadhu ist er nicht.


Ein kleines Stück weiter wollte auch schon der nächste “Sadhu” fotografiert werden.


Hier nochmals die traditionelle Architektur mit fein geschnitzten Holzfenstern.


Ein buddhistischer Mönch mit ausdruckslosem Gesicht, der auf Spenden wartet.

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Neujahr in Delhi

January 1st, 2011 — 12:00am

Die Planung meiner Reise nach Indien, Nepal und Bangladesch begann mit einer Herausforderung. Als Reaktion auf die Anschläge von Mumbai im Jahr 2008 veränderte Indien seine Einreisebestimmungen. Unter anderem ist nach einem Besuch Indiens eine erneute Einreise frühestens nach zwei Monaten wieder möglich. Mein ursprünglicher Plan war es, nach Delhi zu fliegen und von dort 21 Stunden später nach Nepal weiterzureisen. Da ich anschließend über Indien nach Bangladesch gelangen wollte und keine zwei Monate in Nepal verbringen konnte, plante ich bereits, die Neujahrsnacht am Indira Gandhi Flughafen von Delhi zu verbringen. Die Seite Sleeping in Airports gibt hervorragende Auskunft, welche Flughäfen gut zum Übernachten geeignet sind.
Während der Beantragung meines indischen Visums in München erwähnte ich, dass ich innerhalb von 10 Tagen erneut aus Nepal nach Indien einreisen möchte und erhielt schließlich ein Visum mit dem Aufdruck “Gap of two months not required”, welcher mir genau dieses ermöglichte.

Nun aber zur Reise. Sie führte mich in die beiden südasiatischen Länder Nepal und Bangladesch, die ich bisher nur aus dem Fernsehen und aus Reiseberichten kannte. Indien diente primär zum Transit, wobei ich auch dort einiges Interessante sah und erlebte. Vor drei Jahren war ich dort und beschloss, nicht mehr zurückzukehren. Indien ist ein Land, welches verdaut werden muss. Es ist anstrengend, ermüdend und eine derart intensive Reiseerfahrung, dass ich damals nach meinem Urlaub zunächst Abstand benötigte. Unbestreitbar ist das Land aber auch faszinierend. Die Kultur, das Essen, die Menschen und die Fortbewegungsmittel, das absolute und unbeschreiblichste Chaos machen dieses Land zu einem herausfordernden und lohnenswerten Reiseland und ich probierte es nach drei Jahren nochmals aus. Wollte nochmals sehen, wie es sich anfühlt, nachdem so viel Zeit vergangen ist.

Und dann war ich wieder mittendrin. Um 16:00 kam ich in Pahar Ganj im Zentrum Delhis an, wo sich mein 10€-Hotel befand. Kühe, die auf der Straße liegen. Ein Elefant, der an meinem Hotel vorbeiläuft. Gerüche indischer Gewürze. Alle zwei Meter ein Händler, der mir zuruft und Socken, Unterhosen, Schlafsäcke, Uhren oder Schmuck verkauft. Alle 10 Meter zischt mir ein Inder “Wanna smoke?” zu. Tuktuks, die laut knatternd durch die engen überfüllten Straßen flitzen. Abends überall kleine Feuer, an denen sich die Einwohner Delhis die Hände wärmen. All das und viel mehr ist Indien.

Ich ging nur noch zu Abendessen und dann ins Bett. Silvester verschlief ich, da ich nach meinem Nachtflug sehr müde war. Am nächsten Tag beschloss ich, dieses mal nicht mit Taxis, Motorrad- oder Fahrradrikschas herumzufahren sondern mich näher mit der U-Bahn Delhis auseinanderzusetzen. Dies stellte sich als Glücksfall heraus. Die Züge verkehren in kurzen Abständen, sind modern, sauber und gegenüber den häufig verstopften Straßen eine sehr schnelle Möglichkeit der Fortbewegung. Einzelne Wagen sind den Frauen vorbehalten und ein Verbotsschild an den Stationen weist darauf hin, dass das Fahren auf dem Dach der Bahnwagen verboten ist und mit 50 Rupien geahndet wird.


Vormittags fuhr ich also in Richtung Süden, zum Qutab Minar. Mit 72,5 Metern ist dies das höchste, aus Ziegelsteinen erbaute Minarett. Es steht in einem Park, in welchem ich mehrere Stunden bei gutem Wetter herumlief, Papageien und Streifenhörnchen beobachtete und etwas in der Sonne döste.


Anschließend fuhr ich mit der Bahn weiter in südliche Richtung bis zur Haltestelle M.G. Road, die ungefähr 20km südlich vom Zentrum Delhis liegt. Dort aß ich in der MGF Metropolitan Mall zu Mittag und schaute mir anschließend im Kino “The Tourist” an. Zuvor musste ich den Akku meines Fotoapparats abgeben. Offenbar machten sich die Sicherheitsleute Sorgen, dass ich den Film mit meiner Kamera aufnehme und als Raubkopie verbreite. Die Werbeeinblendung fand übrigens in der Mitte des Films statt. Die Leinwand wurde plötzlich dunkel und ich dachte bereits, dass der Filmprojektor ausgefallen ist. Als daraufhin alle Zuschauer ruhig sitzen blieben, ihre Handys herauszogen und SMS-Nachrichten tippten blieb ich sitzen und 5 Minuten später ging es wieder weiter.

Ich habe diesen Tag sehr genossen und ganz neue, sehr schöne Seiten von Delhi kennengelernt. Sobald man sich von den ausgetretenen Touristenpfaden entfernt, wird Indien angenehmer.

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Beirut

November 10th, 2010 — 12:00am

Das letzte Ziel meiner Reise war Beirut, in welches ich von Baalbek aus mit einem der sehr häufigen Minibusse fuhr.

Schwierig war in Beirut die Hotelsuche, da die Übernachtungspreise durchaus mit europäischen Ländern mithalten. Meine Wahl fiel schließlich auf eine einfache Unterkunft für 40 US$/Nacht. Vor meinem Zimmerfenster befand sich eine Großbaustelle, die von 7 Uhr morgens bis 7 Uhr abends sehr großen Lärm verursachte. Außerdem funktionierte das Warmwasser überhaupt nicht und Strom floss nur gelegentlich. Immerhin hatte ich einen sehr schönen Blick aufs Meer.


Das Holiday Inn wurde annähernd fertiggestellt, doch dann brach in den 70er Jahren der libanesische Bürgerkrieg aus und das Gebäude wurde völlig durchlöchert.


Eines der Wahrzeichen Beiruts ist der Pigeon Rock, eine Felsformation im Meer vor der Küste.


Besonders schön ist dieser Ort kurz vor Sonnenuntergang, wenn das Meer in Orangetönen zu leuchten beginnt.


Die Uferpromenade führte in der Nähe meines Hotels entlang. Hier sind zu jeder Tageszeit Spaziergänger, Fahrradfahrer und Läufer unterwegs.


Place de l’Etoile mit seinem Uhrturm im Downtown Beiruts.


Downtown wurde vollständig restauriert oder neu bebaut. Die Straßen voller restaurierter Wohngebäude erinnern ein wenig an Paris…


…die modernen Shoppingcenter mit Luxusgeschäften wiederrum haben Ähnlichkeit zu Dubai.


Viele Luxuswohnungen wurden entlang des Meeres aus dem Boden gestampft und lassen mich vermuten, dass das Leben in Beirut durchaus angenehm sein kann – vorausgesetzt das nötige Kleingeld ist vorhanden.


Am vorletzten Tag meines Aufenthalts habe ich mir das Stadtviertel Gemmayzeh angesehen. Dieses Viertel ist einfacher als Downtown, funkelt nicht vor lauter Neubauten und wirkt authentischer. Zahlreiche kleine Restaurants und Kneipen finden sich in den Straßen.


Ein Junge in Gemmayzeh mit seiner Schuhputzausrüstung.


Die Fahrzeuge von Falschparkern werden in Beirut demontiert ;-)

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Baalbek

November 6th, 2010 — 12:00am

Nach Damascus ging es mit dem Sammeltaxi über die Grenze in den Libanon und dort auf direktem Weg nach Baalbek in der Bekaa-Ebene. Die Fahrt dauerte insgesamt 2 Stunden. An der Grenze zwischen Syrien und Libanon befindet sich unter anderem ein Dunkin´ Donuts, welchen ich gerade hier absolut nicht erwartet habe.

Baalbek ist aufgrund der alten kolossalen Tempelruinen ein touristischer Höhepunkt im Libanon. In den achtziger Jahren wurde in dieser Stadt außerdem die Hisbollah gegründet. Daher werden noch heute überall T-Shirts, Kaffeetassen und Flaggen mit dem Logo dieser Organsiation (ein Maschinengewehr über einer Weltkugel) verkauft.


Hier einige Eindrücke der alten Tempelruinen.


Baalbek selber ist eine mittelgroße Stadt. Entlang der Hauptstraße gibt es sehr viele Geschäfte, Restaurants und Essensstände.

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Damascus

November 5th, 2010 — 12:00am

Der Hummus des Vorabends in Palmyra muss schlecht gewesen sein, was ich am nächsten Morgen und insbesondere während der Busfahrt von Palmyra nach Damascus zu spüren bekam.

Der Bus war sehr schön, ich hatte 2 Euro zusätzlich investiert für eines der besseren VIP-Fahrzeuge. Die Sessel waren mit Leder bezogen und es gab nur 3 Sitze in einer Reihe, so dass ziemlich viel Platz vorhanden war. Die Toilette an Bord war jedoch defekt, so dass der Bus aufgrund meiner Verdauungsprobleme anhalten musste. Mitten in der flachen Wüstenlandschaft suchte ich verzweifelt nach etwas Sichtschutz und verkroch mich schließlich hinter einem nicht besonders hohen Felsen, um ein paar der Bakterien wieder loszuwerden.


Als ich dann ca. 2 Stunden später in Damascus ankam, checkte ich im ersten Hotel ein, das ich sah. Das Zimmer war durchaus interessant. Ich habe schon ein paar mal in fensterlosen Hotelzimmern übernachtet…


…aber hinter dem Vorhang dieses Zimmers befand sich ein Fenster, welches geöffnet den Blick in den Fahrstuhlschacht freigab.
So lag ich am ersten Tag im Bett, ruhte mich aus und sah entweder Fern oder beobachtete den Fahrstuhl bei seinem ewigen Auf und Ab.


Die Altstadt von Damascus ist ziemlich groß und wird von einer alten Stadtmauer umschlossen. Typisches Bauelement sind die hier zu sehenden Erker, die meist durch Holzbalken gestützt werden.


Auch der Souq unterscheidet sich sehr stark vom Souq in Aleppo. Er besteht aus zweistöckigen Gebäuden – unten die Geschäfte – oben die Warenlager. Das hohe Dach wurde 1925 von Franzosen während der Niederschlagung eines Aufstands durchlöchert. Heute tritt Licht durch diese Einschusslöcher und am Tage erinnert die Überdeckung an einen Sternenhimmel.


Nach meiner schlechten Erfahrung mit Hummus konnte ich diesen nicht mehr sehen und ersetzte ihn auf meinem Speiseplan durch Pistazien, Cashewnüsse und syrische Süßigkeiten.
Letztere gibt es überall in abwechslungsreicher Fülle zu kaufen. Ihre Süße war grenzwertig aber für meinen Geschmack noch erträglich. Die Hauptzutaten sind wohl Honig, Zucker und unterschiedlichste Nussarten.


Am Freitag vor dem Mittagsgebet besuchte ich die Umayyad Moschee. Schon vor ihren Eingängen befanden sich dichte Menschenmengen. Die Gläubigen klatschten, sangen und bereiteten sich auf das Gebet vor.


Und hier das Innere der Umayyad Moschee. Der Grund für mich, in diese Weltgegend zu fliegen. Sie ist eine künstlerische Meisterleistung und in meinen Augen in ihrer Schönheit von anderen Moscheen unübertroffen.


Insbesondere die großflächig durch Mosaiks geschmückten Wände zeugen vom hohen Aufwand, den ihr Bau verursachte.


Im Inneren der Moschee schließlich hielt ich mich bis kurz vor dem Beginn des Freitagsgebets auf. Die Gebetshalle füllte sich langsam mit Gläubigen. Frauen, Männer, junge und alte Menschen.


Hier schließich noch einige weitere Eindrücke aus der Altstadt. Manche der Gebäude sind sehr schief und ich war überrascht, dass die Schwerkraft sie noch nicht besiegt hat.


Andere Gebäude wiederum wurden aufwändig restauriert und beherbergen jetzt Geschäfte oder auch teuere Hotels.

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Palmyra

November 2nd, 2010 — 12:00am

Als nächstes stand Palmyra auf meinem Reiseplan. Die Stadt befindet sich im Landesinneren und ist aufgrund der alten römischen Ruinen einen Besuch wert.


Am Nachmittag ging ich von meinen Hotel zu Fuß zu den Ruinen, zwischen denen ich bis zum Sonnenuntergang herumlief.


Das imposanteste Gebäude in Palmyra ist dieser Tempel, der dem Gott Baal gewidmet war.


Hier sind die riesigen Ausmaße des Areals erkennbar.


Das Sonnenlicht des späten Nachmittags ließ die Ruinen in einem kräftigen Orange erstrahlen.


Kurz vor Sonnenuntergang lief ich zurück ins Stadtzentrum, um noch eine Kleinigkeit zu essen.

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Hama

November 1st, 2010 — 12:00am

Nachdem ich zwei Tage in Aleppo verbracht hatte, ging es weiter nach Hama.


Zwischen den größeren syrischen Städten verkehren mehrmals täglich große moderne Busse. Die Entfernungen sind meistens nicht besonders groß, so dass das Reisen sehr bequem ist.


Hamas Altstadt ist klein, aber dennoch sehr schön.


Typisches Mittags- bzw. Abendessen: Eine Portion Humus (unten links), eine Portion Falafel (oben links), frischer Salat (mitte), eine Schüssel mit Pfefferminz und Zwiebeln (rechts) und ein Fladenbrot.


Der Hauptgrund für meinen Aufenthalt in Hama waren allerdings die Wasserräder, hier Norias genannt. Aufgrund ihres Alters und des Materials (Holz), müssen sie gelegentlich in Stand gesetzt werden.


Sie wurden früher in der Landwirtschaft zur Bewässerung verwendet. Das Wasserrad wird vom Fluss angetrieben. Dabei wird Wasser durch das Rad nach oben befördert, wo es in ein Aquädukt gelangt und zu den Feldern fließt.


Ich hatte zwar zuvor schon Fotos der Norias gesehen, war aber trotzdem überrascht, als ich vor ihnen stand. Da sowohl die Achse als auch die Halterung aus Holz bestehen, entsteht beim Drehen ein lautes Geräusch, dass mich an eine Mischung von Rennwagen und Kettensägen erinnerte.

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