Category: Südafrika


Kapstadt und die Kaphalbinsel

November 28th, 2011 — 12:00am

Kapstadt empfand ich als eine sehr sympathische Stadt. Der Tafelberg und der Signal Hill bieten eine hervorragende Möglichkeit, sich einen Überblick über diese Stadt aus der Vogelperspektive zu verschaffen. Der Tafelberg kann zu Fuß bestiegen werden, die Spitze des Bergs ist aber auch mit einer Seilbahn erreichbar. Der Signal Hill kann ebenfalls zu Fuß bewältigt werden oder man fährt im Auto bis zu einem sehr schönen Aussichtspunkt am Berg.


Hier zunächst zwei Fotos der zum Signal Hill führenden kurvenreichen Straße.


Aussicht auf den Tafelberg vom Signal Hill. Unter ihm sind Teile des Stadtzentrums zu sehen.


Auf der Kaphalbinsel leben afrikanische Pinguine (auch Jackass-Pinguine genannt, da sie Laute wie Esel von sich geben). Offenbar verstecken sie sich gerne unter den Autos der Besucher. Daher dieses wichtige Hinweisschild.


Ich besuchte die Pinguine am Boulders Beach, der ca. 25km vom Zentrum Kapstadts entfernt liegt. Als ich die Pinguine beobachtete, war es sehr windig und der Wind wirbelte viel Sand umher. Die Pinguine drehten sich alle in eine Richtung, damit sie nicht so viel Sand abbekommen…


…und die meisten von ihnen legten sich flach auf den Bauch in den Sand.


In der Nähe des Boulders Beach habe ich die folgenden beiden Schilder fotografiert. Grundstücke in Südafrika sind in den allermeisten Fällen geschützt durch hohe Mauern, Stacheldraht, Alarmanlagen und/oder Wachmänner. Auch erhält man in den meisten Hotels zum Zimmerschlüssel eine Fernbedienung für das elektrische Tor. Damit gelangt man auf das Hotelgrundstück und kann dort sicher parken.


An den Hinweis “Armed Response” erinnere ich mich noch sehr gut von meinen USA-Reisen. Insbesondere in den teueren Gegenden von Los Angeles hatten die Hausbesitzer solche Schilder angebracht.


Auf dem Rückweg vom Boulders Beach nach Kapstadt fuhr ich den Chapman´s Peak Drive. Diese kurvenreiche Panoramastraße führt entlang des Atlantiks an der Westküste der Kaphalbinsel entlang.


Sie bietet herrliche Ausblicke auf die Buchten der Halbinsel.


Während meines Aufenthalts war es überwiegend warm und sonnig. Allerdings war es sehr windig und an den Hängen und Bergen tauchten immer wieder Ansammlungen von Wolken oder Nebel auf.


Das Boo-Kap Viertel im mördlichen Stadtzentrum ist das Farbenprächtigste von Kapstadt.


Die kleinen Häuser erstrahlen in knallbunten Farbtönen.


Die Waterfront Area ist im Wesentlichen eine sehr touristische Shopping- und Fressmeile in der Nähe des Hafens. Zahlreiche Einkaufszentren, kleinere Geschäfte, günstige und auch teuere Restaurants wetteifern um die Besuchermassen.


Da ich zu viel Reise und daher während meiner Reisen auf meine Ausgaben achten muss, aß ich häufig morgens, mittags und abends das “Spar-Frühstück” bei der englischen Fast-Food Kette Wimpy. Für 20 Rand, also ca. 1,80 € erhielt ich einen Teller mit zwei Streifen Speck, zwei Eiern, ein paar Pommes Frites, zwei Scheiben Toast und etwas Butter und Marmelade. Ein sagenhaftes Preisleistungsverhältnis.


Aussicht vom Balkon meines Hotels auf den atlantischen Ozean. Einmal bin ich auch barfuß entlang des Strands laufen gegangen. Beim Rückweg hatte ich den Tafelberg vor meinen Augen. Ein wunderbares Erlebnis.


Der Tafelberg vom Strand vor meinem Hotel betrachtet. Die Wolkendecke, die seine Spitze vollständig einhüllt, ist ein typischer Anblick.


Ebenfalls der Tafelberg vor meinem Hotel. Allerding kurz nachdem die Sonne hinter ihm verschwunden war und vollkommen wolkenfrei.

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Krüger Nationalpark

November 17th, 2011 — 12:00am

Der Krüger Nationalpark ist eines der bekanntesten Naturschutzgebiete Afrikas. Ich hielt mich zwei Tage in diesem Park auf und konnte in dieser Zeit viele Wildtiere beobachten.

Vom Flughafen in Johannesburg fuhr ich zunächst mit dem Mietwagen nach Nelspruit, übernachtete dort und fuhr am nächsten Morgen weiter zum Malelane Gate am südlichen Ende des Nationalparks. Nachdem am Gate meine Unterkunftsbuchung geprüft wurde, konnte ich in den Park einfahren.

Zunächst hatte ich wenig Glück und sah abgesehen von zahlreichen kleinen Vögeln, einer Schildkröte und einem toten Streifenhörnchen keine weiteren Tiere. Auf der Fahrt in Richtung Norden begegnete ich dann aber immer mehr Tieren, so dass ich bereits auf dem Weg zu meiner Unterkunft einiges vor die Augen und vor den Fotoapparat bekam.

Das faszinierende am Krüger Park ist, dass man neben organisierten Touren auch mit dem eigenen Mietwagen herumfahren kann. Das Auto darf im Park nicht verlassen werden und die Höchstgeschwindigkeit beträgt 50 km/h auf Teerstraßen und 40 km/h auf allen unbefestigten Straßen. Den Tieren kommt man dabei in der Regel sehr nahe. So kreuzte eine ganze Büffelherde die Straße vor mir und ein riesiger Elefantenbulle marschierte am Straßenrand entlang, genau in meine Richtung. Hier Bilder der Tiere, die ich in den zwei Tagen sah.


Gazellen sind im gesamten Park weit verbreitet. Häufig grasen sie am Straßenrand und lassen sich durch vorbeifahrende oder neben ihnen anhaltende Autos kaum stören.


Zwei Kudus am Rand der Straße


Hier die zuvor erwähnte Schildkröte, die langsam über die Straße kroch.


Zwei Mistkäfer, die eine riesige Dungkugel durch die Gegend rollen. Ich sah dieses noch ein zweitesmal und scheinbar treten diese Käfer immer als Duett auf.


Diese Vögel habe ich öfters im Park gesehen. Sie sind ziemlich groß und hüpfen meistens mit einem Insekt im Schnabel umher.


Überall auf den Straßen und am Straßenrand liegen riesige Misthaufen.


Und hier einer der Produzenten dieser Umweltverschmutzung.


Elefanten beim Trinken an einem kleinen Fluss.


Gerippe, vermutlich eines Büffels, am Straßenrand.


Am zweiten Tag im Park sah ich sogar zwei Löwen. Diese sind eher selten anzutreffen und ich denke, dass ich ziemliches Glück hatte. Einer der Löwen schlenderte langsam in Richtung Straße,…


…kreuzte die Fahrbahn ein paar Meter hinter meinem Auto und lief dann auf der anderen Seite weiter.


Büffelherde an einem Wasserloch


Hier die Anfangs genannte Büffelherde, die innerhalb von etwa 15 Minuten direkt vor meinem Mietwagen die Straße überquerte. Es war sehr spannend, diese ziemlich imposanten Tiere aus nächster Nähe zu beobachten. Andererseits blieben einzelne Tiere immer wieder stehen und beobachteten misstrauisch mich.


Ein Gnu am Straßenrand.


Zebras sah ich zunächst nur in größerer Entfernung, hatte später aber Glück und sah sie auch in der Nähe der Straße grasen.


Nashornfamilie in der Nähe eines Wasserlochs


Nilpferd in einem kleinen Wasserloch. Leider konnte ich es nur aus großer Entfernung beobachten. Auf seinem Kopf sitzt ein Vogel.


Einer der zahlreichen Affen, die im gesamten Park herumturnen. Eine Affentruppe machte sogar meine Unterkunft unsicher und versuchte alles mitzunehmen, was nicht angenagelt oder angekettet war.


Hyäne, die direkt am Straßenrand in der Sonne liegt.


Hyänenmutter mit Jungem.


Und hier eine Giraffe.


Nicht nur die Tierwelt, sondern auch die Landschaft im Park ist sehr abwechslungsreich. Da ich am Anfang der Regenzeit unterwegs war, durchfuhr ich sowohl von der Sonne ausgedörrte Abschnitte als auch bereits begrünte Gegenden mit hohem Gras.

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