Category: China


Litang – Tag 3

May 21st, 2006 — 12:00am

Heute in der Nacht hat es geschneit. In der Stadt ist der Schnee nicht liegen geblieben, aber die Berge um Litang sind jetzt alle weiss. Die Temperatur heute liegt bei ca. 10 Grad, ziemlich kalt.

Ich habe inzwischen eine Busfahrkarte nach Kangding gekauft. Der Bus faehrt morgen um 6:30 los, die Fahrt dauert 8 Stunden.

Ansonsten bin ich gerade dabei, ein paar Souveniers zu kaufen. Mehr gibt es nicht zu berichten…

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Litang

May 20th, 2006 — 12:00am

Der gestrige Weg von Xiangcheng nach Litang war etwas chaotisch. Nachdem uns den ganzen Morgen ueber versichert wurde, dass um 11 Uhr ein Bus faehrt, hiess es Mittags auf einmal “Mei You!” (gibts nicht). Um nach Litang zu kommen, mieteten wir zu sechst (2 Israelis, 2 Norweger, ein Australier und Ich) fuer 45 Euro einen Minibus. Die Entfernung nach Litang betraegt 200 km und fuehrt ueber einen 4800 Meter hohen Pass.

Auf dem Pass machten wir eine kurze Pause, unser Fahrer sang irgendwas tibetisches und warf bunte Papierscheine in die Luft. Es war ziemlich kalt und sehr windig.

Anschliessend fuhren wir weiter, die gesamte Fahrt dauerte ca. 4 Stunden. In Litang checkte ich in einem noch nicht ganz fertigen Hotel ein. Aus dem Wasserhahn fliesst meistens braunes Wasser und ich habe eine Hocktoilette. Dafuer kostet das sehr schoene Zimmer nur 7,50 Euro pro Nacht. Und die Beleuchtung im Bad ist fantastisch. Schaltet man alle 4 Gluehbirnen ein, fuehlt man sich wie im Solarium. Es wird extrem hell und warm. Ich benutze die Badezimmerbeleuchtung als Ersatz fuer die fehlende Heizung *g*.

Litang ist atemberaubend! Die Stadt liegt ca. 4100 Meter hoch auf einer Ebene, die von schneebedeckten Bergen umgeben ist. Geht man hier etwas schneller spazieren, oder geht es ein wenig bergauf, geht einem schnell die Luft aus. Es leben hier ungefaehr 50.000 Menschen. Die Stadt ist nur ueber sehr lange Busfahrten erreichbar. Es gibt hier weder eine Eisenbahn, noch einen Flughafen.

Die Menschen in Litang sind sehr freundlich. Jeder ruft mir hier “Helloooooo” hinterher. Ganz anders als die Chinesen in anderen Teilen Chinas.

Ich bin heute den ganzen Vormitag durch die Stadt gelaufen. Es gibt viel zu sehen. Besonders interessant ist eine Stupa und das grosse Kloster, dass an einem Hang ueber der Stadt liegt.

Zum Qudenggabu Choerten kommen viele Glaeubige. Sie laufen im Kreis um die Stupa und drehen die Gebetsmuehlen. Der Anblick ist schwer zu beschreiben (gut, dass ich nie Schriftsteller werden wollte *g*). Das sehr fremde Aussehen der Glaeubigen, ihre Gesaenge, die Stupa, die hohen Berge im Hintergrund, das intensive Sonnelicht, die duenne Luft und der sehr intensive blaue Himmel, all das laesst mich erkennen, dass ich in einer voellig fremden Welt angekommen bin. Hier bin ich naeher an Tibet als an China.

Anschliessend bin ich zum tibetischen Kloster (Choede Gompa) aufgestiegen. Entlang des Weges stehen alte tibetische Haeuser, Kinder spielen draussen, Frauen waschen Waesche und viele Moenche und Glauebige sind mir entgegen gekommen.

Im Kloster angekommen, traf ich auf eine Gruppe von Moenchen, die im Innenhof des Klosters sassen und fruehstueckten. Sie luden mich ein, mich zu ihnen zu setzen. Wir plauderten ein wenig, sie sprachen und verstanden alle chinesisch. Es hat mir dort sehr gut gefallen. Schade, dass mein Chinesisch nicht ausreicht, um genauere Informationen ueber Buddhismus und das Leben der Moenche zu bekommen.

Beim Abstieg hab ich mir ein wenig den Fussknoechel verstaucht (Andi, hoffe es wird nicht so schlimm wie bei dir *g*). Den Nachmittag war ich deswegen im Hotelzimmer und hab geschlafen.

Ich bleibe noch einen weiteren Tag hier. Morgen werde ich ein wenig rumlaufen. Ausserdem muss ich Busfahrkarten fuer die Fahrt nach Kangding kaufen.

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Xiangcheng

May 18th, 2006 — 12:00am

Die Busfahrt nach Xiangcheng dauerte ca. 6,5 Stunden – schneller als ich dachte. Es ging ueber ziemlich hohe Paesse, auf der Hoehe der Strasse lag bereits Schnee, die Strasse selber war zum Glueck schneefrei und trocken. Im Bus fuer 35 Leute waren nur ca. 15 Personen, davon 5 Touristen aus Israel. Ein Touri hat jedesmal, wenn ein Chinese im Bus rauchen wollte, sauer geschaut und ihn darauf hingewiesen, dass es nicht erlaubt ist (stimmt tatsaechlich, allerdings halten sich Chinesen nicht daran). Gut fuer mich, die Luft im Bus war die ganze Fahrt ueber sehr gut.

Meine Unterkunft ist in einem tibetischen Guesthouse. Mein Zimmer ist sehr schoen und vor allem bunt. Die Uebernachtung kostet mich nur 2,50 Euro, dafuer sind Dusche und Toiletten (Loecher im Boden) ausserhalb des Hauses. Glaube, dass es morgen frueh zu kalt zum Duschen sein wird.

Bin anschliessend mit zwei Israelis aus dem Bus zu Fuss zu einem tibetischen Kloster gegangen. Das Kloster ist auf einem Berg gelegen und der Aufstieg war aufgrund der Hoehe hier (3200 m) ziemlich anstrengend

Ein Busticket fuer die Weiterfahrt nach Litang konnte ich heute noch nicht kaufen. Der Bus faehrt morgen um 11 Uhr hier los, die Fahrkarten werden ab 10 verkauft.

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Zhongdian – komisches Wetter und verdorbenes Essen

May 17th, 2006 — 12:00am

Es ist hier ziemlich kuehl. In meinem Hotelzimmer gibt es keine Heizung und heute morgen war es 12 Grad kalt. Gerettet hat mich die Bettdecke mit eingebauten Heizdraehten. Wenn die Sonne scheint ist es angenehm warm, aber abends sinkt die Temperatur.

Ausserdem ist es hier extrem hell. Ich laufe mit fast voellig zusammengekniffenen Augen rum und das intensive Sonnenlicht ist trotzdem noch unangenehm. Werde anfangen muessen, Kontaktlinsen und eine Sonnenbrille zu tragen.

Falls jemand etwas mitgebracht haben moechte – z.B. einen Cowboy Hut oder einen Yakschaedel inkl. Hoernern, bitte email an mich.

Nunja, mit der email wird es nicht so einfach. Ich kann seit heute nicht auf mein Postfach zugreifen, web.de wird scheinbar blockiert. Hoffe, dass es in den naechsten Tagen wieder funktioniert. Wenn nicht, muss ich mir eine neue email Adresse einrichten. Zaogao!

Achja, dann hatte ich heute noch einen Fehlgriff beim Essen. Im Restaurant wollten sie mir zuerst Schweinenieren zubereiten, dann haben sie mir eine Schuessel mit Schweinefilets gezeigt, die nicht mehr ganz frisch aussahen. Hab die natuerlich bestellt, und das Fleisch hat etwas merkwuerdig gerochen und geschmeckt. Damit es nicht zum Schlimmsten kommt, hab ich im naechsten Supermarkt eine kleine Flasche 50%igen chinesischen Schnapps (Bai Jiu) fuer 25 Cent gekauft und getrunken. Hoffe nur, dass ich nicht blind und mit abartigem Durchfall ins naechste Krankenhaus eingeliefert werde.

Ich berichte hier aber immer nur von meinen Fehlschlaegen. Normalerweise ist das Essen hier fantastisch. Fuer einen Euro gibts eine schoene Portion Essen mit einer Schuessel Reis, und dazu kostenlosen Tee.

Morgen fahre ich mit dem Bus nach Xiangcheng. Die Fahrt geht um 7:30 Morgens los und dauert ca. 9 Stunden.

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Ankunft in Zhongdian

May 16th, 2006 — 12:00am

Die Fahrt nach Zhongdian war phantastisch. Innerhalb von 4 Stunden legte der Bus 200 km zurueck und ist dabei von 2400 Metern auf eine Hoehe von 3200 Meter gestiegen.

Die Landschaft, die wir durchfuhren, war herrlich. Gruene Waelder, Felder, tiefe Schluchten und Berge mit schneebedeckten Gipfeln.

Die Menschen in Zhongdian sehen anders aus, haben dunklere Haut und sonnengegaerbte Gesichter. Viele sprechen tibetisch, von dem ich bisher kein einziges Wort gelernt habe. Sie scheinen auch offener zu sein, laecheln mehr.

Das Wetter hier war heute phantastisch. Die Sonne schien ununterbrochen, aber Teile des Himmels waren stark bewoelkt. Ideal zum Fotographieren. Ich bin erst mittags angekommen, hab aber sofort ein nettes Hotel gefunden (10 Euro pro Nacht). Anschliessend bin ich losgelaufen und hab mir zwei Kloester und die Altstadt von Zhongdian angesehen.

Das Highlight von Zhongdian bildet das Ganden Sumtseling Gompa-Kloster. Das Klostergelaende ist sehr gross und es leben dort 700 Moenche. Es macht viel Spass, rumzulaufen und die einzelnen Gebaeude des Klosters zu erkunden.

Die Altstadt von Zhongdian aehnelt der von Lijiang. Sie ist allerdings kleiner, nicht so stark renoviert, und wirkt dadurch urspruenglicher. Vor allem fehlen hier die enormen Massen von Touristen.

Hm, um ehrlich zu sein weiss ich nicht, welche Bedeutung dieses Ding hat. Es ist Teil eines Klosters in der Altstadt.

Ich bleibe morgen noch den ganzen Tag hier. Anschliessend fahre ich weiter nach Xiangcheng.

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Lijiang

May 15th, 2006 — 12:00am

Bin seit drei Tagen in Lijiang. Mit dem Wetter hatte ich bisher kein besonders grosses Glueck. Wenig Sonnenschein, meistens stark bewoelkt und haeufig Regen.

Lijiang ist eine sehr touristische Stadt. Von morgens bis spaet in die Nacht ist sie voll von chinesischen Reisegruppen, aber auch viele Europaeer und Amerikaner trifft man hier an (hab sogar zwei Tschechen kennengelernt!).

Lijiang ist bekannt fuer die Altstadt (Gu Cheng), die aus unzaehligen alten, huebsch renovierten Haeusern besteht.

Eine grosse chinesische Volksgruppe, die Naxi, ist hier stark vertreten. Die Naxi zeichnen sich durch eine matriarchalische Gesellschaftsstruktur aus, was sich auch in deren Sprache wiederspiegelt.

Wird das Wort fuer Frau an ein Nomen gehaengt, wird dessen Bedeutung gesteigert, wird das Wort fuer Mann an ein Nomen gehaengt, fuehrt dies zu einer Verminderung. So ergibt sich z.B. aus Stein+Frau ein Fels, Stein+Mann wird zum Kieselstein.

Die Schrift der Naxi ist uebrigens die einzig heute noch verwendete Hyroglyphenschrift.

Ich wohne hier in einem kleinen gemuetlichen Guesthouse am Rande der Altstadt. Neben dem Guesthouse ist ein Restaurant, in welchem ich (leider) frueher als erwartet auf tibetischen Yakbuttertee gestossen bin. Diese Sorte Tee hat einen sehr intensiven Geschmack. Er entsteht durch die Zugabe von Yakmilch und Yakbutter, ausserdem ist der Tee ziemlich stark gesalzen. Er hat eine etwas zaehfluessige, schaumige Konsistenz, und wid in einem merkwuerdigen Holzzylinder serviert. Ich muss leider sagen, dass er mir ueberhaupt nicht geschmeckt hat. Aber trotzdem eine interesante Erfahrung *g*.

Ansonsten gibt es nicht viel Neues. Aufgrund des Wetters habe ich hier nur wenig unternommen. Heute habe ich eine Muetze und ein Busticket gekauft, morgen fahre ich weiter nach Nordwesten. Mein naechstes Ziel ist Zhongdian, eine Stadt, die etwa 5 Stunden von Lijiang entfernt ist.

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Ein weiterer Tag in Kunming

May 12th, 2006 — 12:00am

Gestern vormittags hab ich neue Vokabeln gelernt, nachmittags war ich einkaufen. Hab einen Pullover fuer die Berge in Sichuan gekauft und weitere DVDs: Meet the Fockers, Flightplan und The 40 year-old Virgin (auf englisch), Forrest Gump, Dennis the Menace und Shrek 2 (auf chinesisch).

Abends war ich in der Disco, ziemlich lustig. Hab eine Gruppe von Vietnamesen aus Hanoi kennengelernt, die hier chinesisch lernen. Haben den ganzen Abend geplaudert, super Gelegenheit, mein Chinesisch zu verbessern. Wir haben Bier und einen Mix aus Eistee und Whiskey (aaaaaaaahhhhhh!!!) getrunken. Chinesische Discos unterscheiden sich nicht besonders von den deutschen. Es wird dort genausoviel getrunken und geraucht, die Musik ist noch etwas lauter und die Frauen sind genauso knapp angezogen. Unterschiedlich ist, dass dort viele Leute Wuerfelspiele spielen und merkwuerdige Getraenke konsumieren (gruener Tee, mit Eis gekuehlter Rotwein etc.).

Heute fliege ich nach Lijiang. Der Flug dauert 45 min., werde am fruehen Nachmittag dort ankommen.

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Endlich in Kunming

May 10th, 2006 — 12:00am

Die Zugfahrt war sehr anstrengend. Bin mit einer Stunde Verspaetung in Kaili losgefahren und mit zweieinhalb Stunden Verspaetung in Kunming angekommen. Die Betten in der 2. Klasse sind deutlich kuerzer und schmaler und ich hab Sachen gesehen, gehoert und gerochen, die ich hier garnicht erst beschreiben moechte.

Aber jetzt bin ich endlich in Kunming. Ich mag Kunming, die Stadt ist ruhig, hat eine gute touristische Infrastruktur und das Wetter hier ist heute auch super. Hab mich zuerst fuer 2 Euro satt gegessen, anschliessend hab ich fuer weitere 2 Euro eine einstuendige Fussmassage bekommen und zum Schluss hab ich mir ein paar DVDs gekauft (“The Pink Panther” mit Steve Martin, “Keeping Mum” mit Rowan Atkinson und einen chinesischen Film, von welchem ich sowieso wieder kein Wort verstehen werde).

Achja, der Optiker hier um die Ecke hat mir angeboten, neue Brillenglaeser fuer 12 Euro zu machen. Bin gespannt was ich bekomme. In Deutschland haetten zwei neue Glaeser 300 Euro gekostet.

Ich bleibe hier sicherlich noch einen Tag, vielleicht auch zwei.

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Xijiang

May 8th, 2006 — 12:00am

Heute habe ich einen Tagesausflug nach Xijiang gemacht. Xijiang ist das groesste Dorf der Miao-Minderheit in dieser Gegend, etwa 7000-8000 Menschen leben dort. Die Fahrt im kleinen Bus dauert 1,5 Stunden, was aber nicht an der Entfernung (ca. 30 km), sondern an den sehr schlechten Strassen liegt. Der Weg ist sehr schoen, fuehrt entlang eines Flusses. In alle Richtungen sieht man gruenbewachsene Berge, Reisterassen, Bauern, die auf den Feldern arbeiten, Wasserbueffel und alte Holzhaeuser.

Xijiang aus der Ferne

Bauernhaus mit Reisfeldern

Traditioneller Silberschmuck der Miao-Minderheit (um ehrlich zu bleiben: das Foto habe ich in Kaili auf einem Jahrmarkt aufgenommen. Dort konnten sich Touristen mit traditioneller Miao-Kleidung fotografieren lassen. In Xijiang habe ich leider Niemanden mit diesem Schmuck gesehen).

Viele der Menschen in Xijiang sprechen nur die Sprache der Miao-Minderheit, Miao Hua, von der ich kein Wort verstehe. Es stellte sich zum Glueck heraus, dass einige Einwohner auch Mandarin sprachen und verstanden. Ich bin einige Stunden umhergelaufen und hab zu Mittag gegessen. Die Sonne schien und es war sehr heiss, hab jetzt einen leichten Sonnenbrand. Nachmittags bin ich mit dem Bus zurueck nach Kaili gefahren.

Meine Reiseplaene haben sich bisschen geaendert. Da die Doerfer, die ich auf dem Weg nach Xijiang sah, alle sehr schoen waren, aber auch aehnlich aussahen (2- bis 3-stoeckige alte Holzhaeuser mit schwarzen Ziegeldechern in mitten von Reisfeldern), habe ich beschlossen, schon morgen weiter zu fahren. Ein Zugticket hab ich bereits, von Kaili nach Kunming. Leider konnte ich hier nicht die erste Klasse bekommen, habe jetzt zweite Klasse Schlafwagen. Die Zugfahrt dauert ca. 14h und kostet 20 Euro. Ich melde mich dann wieder aus Kunming.

PS: Es ist uebrigens keine gute Idee, Reserve-Zahnstocher in der Hosentasche aufzubewahren. Sie koennen sich beim Rausziehen des Portmonaies in der Tasche verkeilen und fies pieksen!!!

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Kaili

May 7th, 2006 — 12:00am

Dachte ich fahr in eine eher laendliche Gegend von China und bin in einer Stadt mit 150.000 Einwohnern gelandet. Kaili liegt ungefaehr 200 km oestlich von Guiyang (Hauptstadt der Proving Guizhou) in einem Gebiet, in welchem mehrere der kleineren chinesischen Volksgruppen angesiedelt sind. In den Doerfen um Kaili leben unter anderem Miao-, Dong- und Gejia-Minderheiten, die ihre Sprache und Kultur bewahrt haben. Diese Doerfer moechte ich mir in den naechsten Tagen ansehen.

Was mir heute so passiert ist:

In meinem Zugabteil war ein Chinese, der die ganze Nacht ueber ununterbrechbar unbarmherzig geschnarcht hat.

Beim Mittagessen heute wurde ich ziemlich ueberrascht. Hab ein Gericht mit Huhn bestellt und bekam eine grosse Portion Essen, voller sternfoermig aufgeschnittener komischer, zaeher Dinger. Hab vor dem Essen garnicht erst gefragt, was das ist. Danach hab ich herausgefunden, dass es Huehnermaegen waren. Huehnermaegen treffen irgendwie nicht meinen Geschmack. Ziemlich zaeh, Huehnerfleisch schmeckt deutlich besser. Irgendwie ist mir gerade etwas flau im Magen.

Der Taxifahrer der mich zurueck ins Stadtzentrum gefahren hat, war auch nicht schlecht. Als ich anfing, nach dem Sicherheitsgurt zu suchen, meinte er: Hab ich nicht, brauchst du nicht. Anschliessend raste er mit hohem Tempo bergab die Hauptstrasse entlang und ueberholte jedes Auto vor uns.

Vor meinem Hotel tauchte dann noch ein Typ auf, der irgendein totes Viech (sah aus wie ein Riesen-Frettchen), dass an einer Stange hing, verkaufen wollte.

Das wars auch schon an Interessantem von hier. Ich melde mich wahrscheinlich erst in ein paar Tagen wieder!

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