Bahrain
Am Flughafen von Bahrain angekommen ging ich zunächst zum Geldautomaten um Geld abzuheben. Dabei irrte ich mich im Wechselkurs. Ein Euro entspricht nicht ungefähr zwei Bahrainischen Dinar, wie ich annahm. Statt dessen kostet ein Dinar ungefähr zwei Euro. Ich hob daher versehentlich das Vierfache des eigentlich benötigten Betrags ab und hatte somit über 150 Euro für eineinhalb Tage Aufenthalt in der Hand.
Anschließend ging ich zum Sixt Mietwagenschalter um den per Internet gebuchten Wagen in Empfang zu nehmen. Da die reservierte Kategorie nicht vorhanden war, erhielt ich das nächstgrößere Modell – einen Nissan Sunny. Mit diesem sauste ich ins Stadtzentrum und erreichte mein Hotel am frühen Abend.

Am nächsten Tag ging es dann zum Sightseeing. Es war allerdings sehr heiß, laut Wettervorhersage 42 Grad. Ich fuhr zunächst zum Tree of Life, einem Baum, der inmitten der Wüste steht und eine der Hauptsehenswürdigkeiten des Königreichs darstellt. Bisher ist ungeklärt, wie dieser Baum an Wasser gelangt und an dieser Stelle überhaupt überleben kann.

Kommt man näher, kann man sehen, dass der Baum mit zahlreichen Schmierereien beschrieben ist.

Anschließend fuhr ich einmal um die gesamte Insel. Aufgrund der kleinen Ausmaße von Bahrain (ca. 45km mal 15km) ist dies in einer guten Stunde erledigt. Zu sehen gibt es dabei allerdings wenig. Große Flächen sind mit Gasförderanlagen und Gaspipelines zugebaut. Dort, wo kein Gas gefördert wird, ist bis zum Horizont nichts als Schotterwüste zu sehen.

Mein Mietwagen, der mir wirklich gut gefiel.

Uhrturm in der Mitte eines Kreisverkehrs.

Ich besichtige kurz das Fort, welches in der Nähe von Manama liegt. Zu diesem Zeitpunkt war es mit über 40 Grad schon höllisch heiß.

Aufgrund der Hitze hielt ich bei einem Shopping Center an und genoss dort die Klimaanlage. Schlenderte etwas durch die Geschäfte und durch den riesigen Supermarkt. Auch im weiteren Tagesverlauf machte ich immer wieder Unterbrechungen in Einkaufszentren, um vor der Hitze draußen zu flüchten.

Sehr leckeres indisches Essen.

Am Nachmittag machte ich dann noch ein paar Fotos im Stadtzentrum von Manama.
Am Flughafen angekommen, konnte ich das übriggebliebene Geld in katarische Rial umtauschen. Anschließend ging es mit Gulf Air weiter nach Doha.
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