Beirut

Das letzte Ziel meiner Reise war Beirut, in welches ich von Baalbek aus mit einem der sehr häufigen Minibusse fuhr.

Schwierig war in Beirut die Hotelsuche, da die Übernachtungspreise durchaus mit europäischen Ländern mithalten. Meine Wahl fiel schließlich auf eine einfache Unterkunft für 40 US$/Nacht. Vor meinem Zimmerfenster befand sich eine Großbaustelle, die von 7 Uhr morgens bis 7 Uhr abends sehr großen Lärm verursachte. Außerdem funktionierte das Warmwasser überhaupt nicht und Strom floss nur gelegentlich. Immerhin hatte ich einen sehr schönen Blick aufs Meer.


Das Holiday Inn wurde annähernd fertiggestellt, doch dann brach in den 70er Jahren der libanesische Bürgerkrieg aus und das Gebäude wurde völlig durchlöchert.


Eines der Wahrzeichen Beiruts ist der Pigeon Rock, eine Felsformation im Meer vor der Küste.


Besonders schön ist dieser Ort kurz vor Sonnenuntergang, wenn das Meer in Orangetönen zu leuchten beginnt.


Die Uferpromenade führte in der Nähe meines Hotels entlang. Hier sind zu jeder Tageszeit Spaziergänger, Fahrradfahrer und Läufer unterwegs.


Place de l’Etoile mit seinem Uhrturm im Downtown Beiruts.


Downtown wurde vollständig restauriert oder neu bebaut. Die Straßen voller restaurierter Wohngebäude erinnern ein wenig an Paris…


…die modernen Shoppingcenter mit Luxusgeschäften wiederrum haben Ähnlichkeit zu Dubai.


Viele Luxuswohnungen wurden entlang des Meeres aus dem Boden gestampft und lassen mich vermuten, dass das Leben in Beirut durchaus angenehm sein kann – vorausgesetzt das nötige Kleingeld ist vorhanden.


Am vorletzten Tag meines Aufenthalts habe ich mir das Stadtviertel Gemmayzeh angesehen. Dieses Viertel ist einfacher als Downtown, funkelt nicht vor lauter Neubauten und wirkt authentischer. Zahlreiche kleine Restaurants und Kneipen finden sich in den Straßen.


Ein Junge in Gemmayzeh mit seiner Schuhputzausrüstung.


Die Fahrzeuge von Falschparkern werden in Beirut demontiert ;-)

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