Hama

Nachdem ich zwei Tage in Aleppo verbracht hatte, ging es weiter nach Hama.


Zwischen den größeren syrischen Städten verkehren mehrmals täglich große moderne Busse. Die Entfernungen sind meistens nicht besonders groß, so dass das Reisen sehr bequem ist.


Hamas Altstadt ist klein, aber dennoch sehr schön.


Typisches Mittags- bzw. Abendessen: Eine Portion Humus (unten links), eine Portion Falafel (oben links), frischer Salat (mitte), eine Schüssel mit Pfefferminz und Zwiebeln (rechts) und ein Fladenbrot.


Der Hauptgrund für meinen Aufenthalt in Hama waren allerdings die Wasserräder, hier Norias genannt. Aufgrund ihres Alters und des Materials (Holz), müssen sie gelegentlich in Stand gesetzt werden.


Sie wurden früher in der Landwirtschaft zur Bewässerung verwendet. Das Wasserrad wird vom Fluss angetrieben. Dabei wird Wasser durch das Rad nach oben befördert, wo es in ein Aquädukt gelangt und zu den Feldern fließt.


Ich hatte zwar zuvor schon Fotos der Norias gesehen, war aber trotzdem überrascht, als ich vor ihnen stand. Da sowohl die Achse als auch die Halterung aus Holz bestehen, entsteht beim Drehen ein lautes Geräusch, dass mich an eine Mischung von Rennwagen und Kettensägen erinnerte.

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