Aksum
Am nächsten Morgen ging es dann schon weiter mit dem Flugzeug von Addis Abeba nach Aksum. Das Fliegen spart in Äthiopien viel Zeit. Diese Strecke zum Beispiel kann in einem knapp über eine Stunde dauernden Flug oder im Rahmen einer 3-4-tägigen Busreise zurückgelegt werden.

Geflogen sind wir mit einer kleinen Bombardier Propellermaschine.

Aksum ist eine sehr kleine Stadt und liegt in Nordäthiopien in der Nähe der Grenze zu Eritrea. Verglichen mit Addis Abeba ist die Stadt viel ruhiger. Weniger Verkehr, weniger Menschen, weniger Hektik.

Ebenfalls sehr leckeres Essen. Gebratene Brotstücke mit Rührei, dazu frischer Joghurt, Zwiebel- und Tomatenstücke. Alles wird in der großen Schüssel vermischt und warm gegessen. Dieses Gericht heißt Fit-Fit (auch Fir-Fir ausgesprochen). Und wenn mich meine Grundkenntnisse der äthiopischen Küche nicht täuschen, handelt es sich hier um den Typ Kitcha Fit-Fit.

Hier eien Variante des oberen Gerichts – ohne Joghurt, Zwiebeln und Tomaten.

In Aksum fahren nur wenige Taxis. Die Stadt kann aber zu Fuß durchquert werden und, falls die Füße zu müde werden, können kleine Fahrzeuge, ähnlich den thailändischen Tuktuks, genutzt werden.

Das Highlight in Aksum ist ein Feld mit mehreren sehr hohen Obelisken. Die Funktion dieser Obeliske war es vermutlich, unterirdisch liegende Grabkammern zu markieren.

Kleines Souvenirgeschäft mit “Patina”.

Am Nachmittag wanderten wir dann mit einem Guide in der näheren Umgebung von Aksum und besuchten zwei Klöster. Die Landschaft war wunderschön – der Boden war von der Sonne ausgedörrt und es wachsen dort viele Agaven und Kakteen.

Hier werden zunächst Weizenkörner aus den Ähren gelöst. Anschließend wird die Spreu vom Weizen getrennt, indem alles in die Luft geschleudet und die Spreu durch den Wind weggeweht wird.

Eines der Klöster, an welchem wir anhielten, um es uns kurz anzusehen.

Anschließend ging es zu Fuß entlang eines staubigen Weges weiter zum nächsten Kloster.

Im Hintergrund ist das zweite von uns besuchte Kloster zu sehen.

Am späten Nachmittag besuchten wir noch ein zweites Feld mit deutlich kleineren, aber ebenfalls sehr schönen, Obelisken.

Langsam wurde es Abend und wir fuhren zurück zum Hotel, da es am nächsten Tag bereits wieder zum nächsten Reiseziel ging.
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