Borobudur
Und wieder ist ein Tag in Indonesien vorbei. Langsam finde ich Geschmack an Java. Ich bin heute überraschenderweise nicht durch das Morgengebet geweckt worden. Trotzdem bin ich schon um 5 morgens aufgestanden, damit ich früh zum Tempel Borobudur komme. Ich werde jetzt wohl jeden Tag zwischen 4 und 5 morgens aufstehen. Es hat den Vorteil, dass ich früh bei den Tempeln bin und es noch nicht so heiß ist. Leider hab ich gestern kein Handtuch vom Hostel bekommen da der Mitarbeiter vorsichtshalber bei jeder Frage nach einem Handtuch mit dem Kopf schüttelte und immer sagte “No Tower”.
Borobudur ist ein riesiger hinduistischer Tempel aus dem 9. Jhd. nach Christus. Es ist sogar das grösste buddhistische Monument der Welt. Man kann auf mehreren Ebenen im Urzeigersinn um den Chedi laufen und geht damit den buddhist. Weg zur Erleuchtung nach.
Auf der untersten Ebene ist man noch an die Welt gefesselt. In der obersten Ebene landet man im Nirvana. Es gibt dort sehr viele große Steinreliefs und viele Steinstatuen von Buddha und Fabelwesen.
Um den Tempel herum verkaufen Händler alles mögliche von Wasserflaschen bis zu grossen Buddhaköpfen aus Stein. Hab mir dort eine kleine Budhastatue aus Stein für einen Euro gekauft.
Als ich dann noch was Essen ging kam eine Bettlerin und wollte Geld und zeigte dass sie Hunger hat. Ich hab sie daraufhin auf ein Mittagessen eingeladen.
Von Borobudur fuhr ich im halsbrecherischen Tempo mit dem kleinen Bus in 90 min. zurück nach Yogyakarta wo ich in einem anderen Hotel eincheckte. Das Zimmer kostet mich wieder 4 Euro aber es war sauber, hat ein sauberes Bett, eine Toilette und sogar eine Dusche mit kaltem Wasser. Der Sultanspalast war leider schon geschlossen als ich dort ankam. Dafür führte mich ein “Guide” eine halbe Stunde lang durch den Vogelmarkt und den Wassertempel. Auf dem Vogelmarkt wurden sogar Schlangen, Skorpione und kleine Affen (200 Euro) verkauft. Naja, konnte gerade noch wiederstehen mir einen Affen zuzulegen. Hatte dann noch ein Abendessen und stellte fest, dass die Dinger, die ich für Bohnenpaste hielt, in Wirklichkeit Hühnerherzen waren. Danach fuhr ich mit einem Bejak wieder zurück in die Touristengegend.
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