Dhaka
Von Khulna nach Dhaka fuhr ich mit einem Bus des Transportunternehmens Shohagh. Die Fahrkarte kostete etwa das dreifache der normalen Busfahrkarten. Dafür durfte ich vorne in der “Business Class” Platz nehmen und die breiteren Sitze, sowie den größeren Abstand zwischen den Sitzreihen genießen.
Die letzten drei Tage verbrachte ich also in Dhaka. Mit meinem Hotel dort hatte ich nicht besonders viel Glück. Die Zimmer waren überteuert, schmutzig und die Bettdecke stank, als ob ein Tier in ihr verendet wäre. Die Hotels in Dhaka waren aber ziemlich ausgebucht, so dass ich nur mein Zimmer (und damit die Bettdecke) wechselte, aber im Hotel blieb.

Am ersten Tag fuhr ich zur Schiffsanlagestelle am Buriganga.

Dort ist es möglich, auf Stundenbasis kleine Holzboote zu mieten und ein wenig stromauf- oder stromabwärts zu fahren. Dabei kommt man an den zahlreichen großen Passagierschiffen vorbei und kann das Leben am Flussufer und auf dem Fluss beobachten.

In Dhaka kann man entweder per Taxi, Tuktuk oder auf Fahrradrikschas Strecken zurücklegen. Taxis habe ich jedoch kaum gesehen, Tuktuks wollten mich fast nie mitnehmen (der Grund ist mir nicht bekannt), so dass ich größtenteils mit Fahrradrikschas durch den wahnsinnigen Verkehr dieser Großsstadt manövrierte. Die Rikschas sind bunt bemalt und aufgrund des Dauerstaus häufig nicht langsamer als andere Verkehrsteilnehmer.

Verkehrsstau im Zentrum Dhakas.

Bashundhara City, ein sehr großes und moderens Shoppingcenter.

Im Inneren befinden sich auf sieben Etagen zahlreiche Geschäfte und ein Foodcourt mit einer großen Auswahl unterschiedlichster Gerichte.

Die schöne Star Moschee im Zentrum Dhakas.

Die Wände in ihrem Inneren werden von japanischen Kacheln geschmückt. Auf diesem Bild ist Mount Fuji zu sehen.

Hier erfuhr ich auch, dass derzeit in Dhaka eine internationale islamische Versammlung stattfindet. Auch in der Star Moschee waren schon Gläubige aus aller Welt eingetroffen, unter anderem Ägypter, Pakistanis und sogar ein Moslem von Barbados.
Und dann war der Urlaub schon wieder zu Ende. Meinen Rückflug nach Deutschland hätte ich beinahe verpasst. Ich wollte mit einem öffentlichen Bus zum Flughafen fahren, kam statt dessen aber vor den Toren einer riesigen Textilfabrik im Norden Dhakas an. Schließlich erreichte ich rechtzeitig eine Stunde vor Abflug den Flughafen.
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