Kurzer Abstecher nach Lesotho

Nach Swasiland war Lesotho das nächste Ziel. Lesotho ist ein kleines, sehr bergiges Land, welches vollständig von Südafrika umschlossen ist. Um den kurzen Ausflug nicht allzu langweilig zu gestalten, beschloss ich, nicht nur auf der relativ gut ausgebauten Asphaltstraße von Leribe zum Katse-Staudamm zu fahren, sondern anschließend auf einer Schotterpiste nach Thaba-Tseka zu gelangen. Von dort führt größtenteils wieder eine Asphaltstraße über Mohale nach Maseru. Maseru ist die Hauptstadt Lesothos, die ich jedoch nur entlang einer Stadtautobahn durchfuhr um anschließend wieder nach Südafrika einzureisen.


Im Rahmen eines Joint Ventures mit Südafrika wurden in Lesotho mehrere Staudämme, Stauseen und ein Wasserkraftwerk erbaut. Der Stausee im Bild fängt Wasser auf, welches in einen sehr langen unterirdischen Tunnel fällt und 45km weiter am Mohale-Staudamm zur Stromerzeugung genutzt wird.


Der Katse-Staudamm gehört zu den höchsten Dämmen der Welt. Die massive aus Steinblöcken erbaute Staumauer ist 185m hoch.


Blick von der Dammkrone auf das darunterliegende Auffangbecken.


Nach der Besichtigung des Staudamms begann der spannende Abschnitt dieser Reise. Bis zum Staudamm führte eine gute asphaltierte Straße, die nach dem Staudamm in Richtung Thaba-Tseka durch eine mittelmäßige Schotterpiste abgelöst wurde. Ich konnte diesen Abschnitt mit durchschnittlich 15-20 km/h befahren, so dass ich für die 40km lange Strecke nach Thaba-Tseka mehrere Stunden benötigte.

In Thaba-Tseka übernachtete ich und fuhr am nächsten Tag weiter nach Maseru. Dieser Wegabschnitt war größtenteils asphaltiert, so dass ich nach einigen Stunden Fahrzeit in der Hauptstadt Lesothos ankam und kurz darauf wieder die Grenze nach Südafrika überquerte.


Lesotho wird als Königreich im Himmel bezeichnet, was darauf zurückzuführen ist, dass das Land größtenteils sehr gebirgig ist. Die Strecke führte fast ausnahmslos auf und ab und die Straße wand sich in Serpentinen um einen Berg nach dem anderen.


Ich konnte es mir nicht verkneifen, diesen Passnamen festzuhalten. Dabei gehörte diese Bergüberquerung nicht zu den höchsten oder schwierigsten in Lesotho.


Einfache, mit Stroh bedeckte Rundhüte in einem Dorf entlang des Wegs.


Etwas größeres und moderneres Haus. Ich liebe die blau angestrichenen Fenster- und Türrahmen.


Jetzt noch einige Portrais der Einwohner Lesothos. Die Kommunikation fiel etwas schwer, da englisch im Gegensatz zu Südafrika kaum verbreitet ist. Alle Menschen, die ich traf, waren aber wahnsinnig nett.

Category: Lesotho Comments Off on Kurzer Abstecher nach Lesotho

Comments are closed.

Back to top