Wochenende in Prag
Wieder einmal bin ich über das Wochenende nach Prag gefahren. Und wieder einmal hat es sich gelohnt. Die Fahrzeit ab Herrsching beträgt auf der durchgehenden Autobahn ungefähr 4 Stunden. Einschließlich einer Tank-, einer Vignetten- und einer Pinkelpause war ich aber etwa 4,5 Stunden unterwegs.

Nachdem ich im Hotel eincheckte, lief ich gleich los, um mir Prag anzusehen. Meine Unterkunft lag direkt an der Moldau auf Höhe der Čechův Brücke. Ich lief zunächst nach Süden und kam zum Rudolfinum, einer Konzerthalle, in welcher die tschechische Philharmonie auftritt.

Anschließend ging es weiter zum Staroměstské náměstí (Altstädter Ring), dem großen Marktplatz in der Prager Altstadt.

Dieser Platz wird von zahlreichen mühevoll restaurierten Gebäuden umgeben.

Das schönste Gebäude dieses Platzes ist in meinen Augen der alte Rathausturm mit der im 15. Jahrhundert erbauten astronomischen Uhr.

Nahaufnahme des unteren Kalenderblatts mit den 12 Tierkreiszeichen.

Ein weiteres der schön renovierten Gebäude am Altstädter Ring.

Da gegen 15 Uhr langsam der Hunger einsetzte, lief ich auf direktem Weg zum Wenzelsplatz, wo ich an einem der Stehimbisse eine Semmel mit gebratenem Käse und Bramboráky (Reibkuchen) verschlang. Der gebratene Käse ist einer der Gründe, warum es mich immer wieder nach Prag zieht (Ernsthaft! Und ich steh dazu.).

Am oberen Ende des Wenzelsplatz steht die Statue des auf einem Pferd reitenden heiligen Wenzels.

Verzierung eines Hauses in der Altstadt.

Schließlich ging es zum Karlův most (Karlsbrücke). Sie stellt eines der Wahrzeichen Prags dar und ist die schönste der vielen Brücken, die die beiden Moldauseiten miteinander verbinden.

Blick von der Karlsbrücke auf die Moldau.

Entlang beider Seiten befinden sich mehrere Statuen von Heiligen, im Bild zum Beispiel Johannes von Nepomuk.

Berührt man diesen Hund mit der Hand, so garantiert dies einen treuen Ehepartner. Dies erzählte zumindest der deutschsprache Reiseführer, den ich kurz belauschte.

Abschließend bin ich auf der anderen Moldauseite bis zur Prager Burg gelaufen. Diese liegt auf einem kleinen Hügel.

Außenansicht des Veitsdoms neben der Prager Burg.

Eine der finster dreinblickenden Burgwachen. Nähert sich ein Tourist zu sehr, schlagen sie mit dem Gewehrkolben auf den Boden, was zu einem lauten Knall und einem erschrockenen Touristen führt.

Eine der kleinen Überraschungen in Prag. Hier der Bürgersteig vor einer Kneipe.
Da es mittlerweile 18 Uhr war und ich die interessantesten Sehenswürdigkeiten abgeklappert hatte, machte ich mich auf den Rückweg zum Hotel.
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