Immam Square in Isfahan
Nach zwei Tagen Aufenthalt in Teheran ging es mit dem Bus weiter nach Isfahan. Die Fahrt dauerte ungefähr 6h und wir machten einen Zwischenstopp in Qom, dem religiösen Zentrum des Irans. Qom hat einige Sehenswürdigkeiten. Ich bin aber gleich weitergefahren und habe mir die Stadt nicht angesehen.

Orte wie Isfahan sind der Grund, warum ich reise. Ich verließ morgens um 08:00 Uhr mein Hotel und stand 10 Minuten später am Imam Square. Die Ausmaße dieses Platzes sind beeindruckend und belaufen sich auf 508 mal 160 Meter. Er wird damit nur vom Platz des Himmlischen Friedens (Tian an Men) in Peking übertroffen. Zu großen Teilen begrünt und mit bunten Blumen bepflanzt ist er umgeben von niedrigen Gebäuden und Korridoren, in welchen Waren angeboten werden. Am nördlichen Ende beginnt der Bazaar von Isfahan. Im Westen grenzt der Ali Qapu Palast an den Platz, im Osten die Sheikh Lotfollah Moschee und im Süden die Imam Moschee. Die beiden Moscheen und der Palast sind die beeindruckendsten islamischen Gebäuden, die ich je gesehen habe.

Die Imam Moschee wird durch ein sehr hohes Portal, umgeben von zwei Minaretten betreten. Im Inneren befinden sich mehrere Hallen, sowie eine enorme Kuppel, die von weiteren Minaretten umsäumt ist.

Als nächstes besichtigte ich den Ali Qapu Palast. Das Gebäude besteht aus sieben Stockwerken und bietet oben eine gute Aussicht auf Isfahan. Das Highlight ist jedoch das sogenannte “Musikzimmer”. An den Wänden und der Decke dieses Zimmers wurde eine zweite Mauer angebracht, in welche die Umrisse unterschiedlichster Gefäße geschnitten wurden. Dadurch erhielt das Zimmer eine sehr gute Akkustik.

Die Sheikh Lotfollah Moschee schließlich besitzt eine sowohl Außen als auch Innen wunderschön verzierte Kuppel.

Im Inneren fielen mir der Detailreichtum der Mosaike…

…und die wunderschöne arabische Kaligraphie auf.

Kleine Geschäfte entlang des Immam Squares

Sohan ist eine iranische Spezialität, die insbesondere in Isfahan hergestellt wird und extrem süß ist.

Speiseangebot eines einfachen Straßenimbisses, welcher Falafel-Sandwiches verkaufte und in welchem ich daher ein häufiger Gast war.
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