Archive for May 2011


London

May 14th, 2011 — 12:01am

Meinen letzten Urlaubstag verbrachte ich in London. Nach der Ankunft ging ich zunächst in die Arrivals Lounge, wo ich duschen konnte. Auch ein Frühstück wurde dort angeboten. Da ich aber schon im Flugzeug gefrühstückt hatte, packte ich nur ein paar Kekse ein und fuhr mit der Tube ins Zentrum von London.


Ich stieg an der Haltestelle Green Park aus und erreichte von dort zu Fuß in 5 Minuten den Buckingham Palace.


Eingangstor des Buckingham Palace – ich wurde leider nicht reingelassen.


Das Victoria Memorial vor dem Palast.


Union Jack in der Nähe des Palasts.


Palastwache, leider noch immer mit Mützen aus Bärenfell


Der Saint James Park mit hungrigen Eichhörnchen und coolen Enten.


Horse Guards am Cavalry Museum.


Big Ben. Und hier wurde das Wetter englisch. Ich musste 5 Minuten warten, um Big Ben noch im Sonnenschein zu fotografieren. Kurz darauf verzog die Sonne sich und es wurde dunkel und kalt.


Saint Pauls Cathedral. Hatte eigentlich noch weitere Ziele in London geplant. Aufgrund des Wetters fuhr ich dann doch lieber zum Flughafen.


Obwohl ich von London nach München Business Class flog, konnte ich am Flughafen erneut die First Class Lounge (Concorde Room) nutzen. Das war möglich, da ich in First nach London geflogen bin, die europäischen Anschlussflüge allerdings nur Business Class anbieten. Ich hatte also nochmals ein leckeres 3-Gänge Menü.


Im Concorde Room kann man Essen à la Carte auswählen und dann in stilvoller Atmosphäre speisen ;-).


Anschließend holte ich mir an der Bar ein Glas Champagner und ging “nach draußen” auf die “Terrasse”, wo man sehr bequem sitzen und die auf dem Vorfeld des Flughafens stehenden Flugzeuge beobachten kann.


Hinten an der Wand ist eine “Pferdelampe” zu sehen. Also ein lebensgroßes Pferd mit einem aufmontierten Lampenschirm.


Aus einem Glas Champagner wurden dann doch mehrere. Einschließlich des Fläschchens, welches ich auf dem Flug von London nach München erhielt, trank ich innnerhalb von ca. 24 Stunden 12 Gläser. Also ungefähr zwei ganze Flaschen.

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Doha nach London – First Class – 248,85 €

May 13th, 2011 — 12:00am

Den Rückflug von Doha nach London habe ich sehr genossen. Zunächst aber die Vorgeschichte. Als ich die ersten Male mit Emirates nach Asien reiste, ließ ich alle erflogenen Meilen auf mein Konto bei British Airways gutschreiben. Aufgrund großzügiger Boni, die mittlerweile eingestellt wurden, erhielt ich nach zwei Returnflügen zwischen Europa und Asian ungefähr 54.000 Meilen, die ich bei British Airways gegen Flugprämien eintauschen wollte. British Airways gehört jedoch zu den Fluggesellschaften, bei welchen der Treibstoffzuschlag auch bei Prämientickets bezahlt werden muss. Ich halte diese Praxis für unfair, da im Gegensatz zu Flughafensteuern und Sicherheitszuschlägen der Treibstoffzuschlag bei der Fluggesellschaft verbleibt. Ergebnis des Ganzen war, dass ich keine Möglichkeit fand, diese Meilen sinnvoll einzulösen. Flüge innerhalb Europas sind bei British Airways zwar ab 9.000 Meilen zu haben, die Gesamtkosten belaufen sich aufgrund des Treibstoffzuschlags aber auf über 200 Euro. Bei Angeboten anderer Fluggesellschaften sind Europflüge für diesen Preis regulär erhältlich. Es war also sinnlos, meine Meilen für diese Flüge auszugeben. Andererseits wollte ich nicht, dass sie verallen.

Ich war aufgrund dieser Situation ziemlich verärgert und informierte mich etwas genauer über die Möglichkeiten, bei British Airways Prämientickets einzulösen. Dabei fand ich heraus, dass Oneway Flüge in der First Class zwischen dem Nahen Osten und Europa 60.000 Meilen kosten. Daher kaufte ich noch ein paar Meilen hinzu und buchte meinen Rückflug ab Doha. Die Strecke Doha – Bahrain (kurzer Stopover) – London flog ich in der First Class, ab London ging es dann in der Business Class nach München. Der Flug kostet regulär 3445,00 Euro, ich zahlte dahingegend einschliesslich der erworbenen Meilen nur 248,85 Euro.

Da ich das Ganze auch als kleinen Rachefeldzug gegen British Airways sah, versuchte ich, als Passagier möglichst hohe Kosten zu verursachen. Ich nutzte alle Lounges auf dem Weg, verschlang große Essensmengen an Bord und am Boden und schlürfte bis zum Umkippen Champagner.


Hier nun einige Eindrücke vom Flug. Champagner (Laurent-Perrier Brut Millésimé 2000), Appetithäppchen und ein Täschen mit Allem, was Mann für einen langen Flug benötigt.


Die Sitze waren riesig. Ausreichend Beinfreiheit und kein eingeengtes Gefühl wie bei meinen normalen Economy Class Flügen.


Der kurze Flug von Katar zum Zwischenstopp in Bahrain war fast völlig leer. Insgesamt flogen in der Boeing 777 ca. 20 Passagiere. Die First Class gehörte mir allein.


Ein weiteres Glas Champagner und ein Schälchen mit Cashewnüssen.


Nach der Zwischenlandung in Bahrain hatte sich das Flugzeug etwas gefüllt. Die First Class war mit 7 Passagieren halbvoll. Jetzt gab es auch das Abendessen.


Smoked salmon with pear and pine nut salad


Mild coconut prawn green curry, Kashmiri rice pilaf and poppadoms


Nach dem Abendessen ließ ich mein Bett machen und ging schlafen. Und konnte zum ersten mal im Leben wirklich gut in einem Flugzeug durchschlafen. Als mich die Stewardess zum Früstück weckte näherten wir uns bereits Großbritannien.

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Katar

May 13th, 2011 — 12:00am

Der Flug von Bahrain nach Katar gehört zu den kürzesten der Welt. Die Flughäfen der beiden Länder sind nur 145km voneinander entfernt. Der Weg über Land führt durch Saudi-Arabien und war mir aufgrund der sehr strengen Visaregelungen des Königreichs nicht möglich. Eine Brücke (Qatar-Bahrain Friendship Bridge) wird die beiden Länder zukünftig miteinander verbinden. Die Bauarbeiten sollen noch dieses Jahr beginnen und bis 2015 abgeschlossen sein.

Am Flughafen von Doha angekommen lief ich wie in Bahrain gleich zum Sixt-Schalter um meinen Mietwagen abzuholen. Diesmal lies ich es krachen und erhielt einen Skoda Superb, der nicht allzu teuer war. Habe schnell mein Handy an der Windschutzscheibe befestigt, die Navigationssoftware eingeschaltet und schon ging es zum Hotel.


Mein Mietwagen, mit welchem ich am nächsten morgen um 5 Uhr früh zur Landeserkundung aufbrach. Laut Wettervorhersage sollte es 48 Grad heiß werden und ich konnte die aktuelle Temperatur am Thermometer im Auto mitverfolgen. Bei Abfahrt betrug sie 36 Grad. Um 10 Uhr vormittags waren es bereits 45 Grad. Und um ziemlich genau 12 Uhr mittags zeigte das Thermometer 48 Grad an. Diese Hitze war ungewöhnlich. Mitte Mai ist es in Katar normalerweise “nur” knapp 40 Grad heiß.


Die Landschaft in Katar ist wie in Bahrain sehr eintönig. Hier ein Foto der flachen Felswüste.


Und so sah es ca. 20km weiter aus.


Die Auffahrt zur Autobahn mit Kamelverbot.


Pilzförmiger Felsen in der Nähe von Bir Zekreet an der Westküste.


Zu diesem Zeitpunkt war es bereits über 45 Grad heiß. Das ist richtig heiß. Fühlt sich an, wie wenn man nach dem Händewaschen einen Heißlufttrockner verwendet und die Hände nicht wegzieht, nachdem das ganze Wasser verdunstet ist.


Auch in Katar kapitulierte ich am Ende vor der Hitze und fuhr zu einem großen Einkaufszentrum…


…mit einem sehr schönen Supermarkt.


In Doha entstanden und entstehen zur Zeit viele architektonisch interessante Hochhäuser.


Die Corniche, an welcher ich am späten Nachmittag umherlief und sogar einige Jogger beobachtete.


Der Souq Waqif mit vielen Geschäften und Restaurants.

Und schon ging es zurück zum Flughafen. Ich gab dort mein Auto ab, checkte ein und war bereit für meinen nächsten Flug mit British Airways nach London.

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Bahrain

May 10th, 2011 — 12:00am

Am Flughafen von Bahrain angekommen ging ich zunächst zum Geldautomaten um Geld abzuheben. Dabei irrte ich mich im Wechselkurs. Ein Euro entspricht nicht ungefähr zwei Bahrainischen Dinar, wie ich annahm. Statt dessen kostet ein Dinar ungefähr zwei Euro. Ich hob daher versehentlich das Vierfache des eigentlich benötigten Betrags ab und hatte somit über 150 Euro für eineinhalb Tage Aufenthalt in der Hand.

Anschließend ging ich zum Sixt Mietwagenschalter um den per Internet gebuchten Wagen in Empfang zu nehmen. Da die reservierte Kategorie nicht vorhanden war, erhielt ich das nächstgrößere Modell – einen Nissan Sunny. Mit diesem sauste ich ins Stadtzentrum und erreichte mein Hotel am frühen Abend.


Am nächsten Tag ging es dann zum Sightseeing. Es war allerdings sehr heiß, laut Wettervorhersage 42 Grad. Ich fuhr zunächst zum Tree of Life, einem Baum, der inmitten der Wüste steht und eine der Hauptsehenswürdigkeiten des Königreichs darstellt. Bisher ist ungeklärt, wie dieser Baum an Wasser gelangt und an dieser Stelle überhaupt überleben kann.


Kommt man näher, kann man sehen, dass der Baum mit zahlreichen Schmierereien beschrieben ist.


Anschließend fuhr ich einmal um die gesamte Insel. Aufgrund der kleinen Ausmaße von Bahrain (ca. 45km mal 15km) ist dies in einer guten Stunde erledigt. Zu sehen gibt es dabei allerdings wenig. Große Flächen sind mit Gasförderanlagen und Gaspipelines zugebaut. Dort, wo kein Gas gefördert wird, ist bis zum Horizont nichts als Schotterwüste zu sehen.


Mein Mietwagen, der mir wirklich gut gefiel.


Uhrturm in der Mitte eines Kreisverkehrs.


Bahrainische Flagge


Ich besichtige kurz das Fort, welches in der Nähe von Manama liegt. Zu diesem Zeitpunkt war es mit über 40 Grad schon höllisch heiß.


Aufgrund der Hitze hielt ich bei einem Shopping Center an und genoss dort die Klimaanlage. Schlenderte etwas durch die Geschäfte und durch den riesigen Supermarkt. Auch im weiteren Tagesverlauf machte ich immer wieder Unterbrechungen in Einkaufszentren, um vor der Hitze draußen zu flüchten.


Sehr leckeres indisches Essen.


Riesige Moschee in Manama


Am Nachmittag machte ich dann noch ein paar Fotos im Stadtzentrum von Manama.

Am Flughafen angekommen, konnte ich das übriggebliebene Geld in katarische Rial umtauschen. Anschließend ging es mit Gulf Air weiter nach Doha.

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Shiraz

May 8th, 2011 — 12:00am

Nach Shiraz fuhr ich wieder mit einem großen und komfortablen Bus mit einigen lustigen Beschriftungen.


Am ersten Tag in Shiraz fand ein Fest statt. Draußen gab es Umzüge und die Geschäfte und Sehenswürdigkeiten waren größtenteils geschlossen. Hier die Karim Khan Festung im Stadtzentrum.


Am Nachmittag mietete ich dann für mehrere Stunden ein Taxi in meinem Hotel und fuhr zur Persepolis. Den Weg dorthin unterbrachen wir in Naqsh-E Rostam, wo sich mehrere Königsgräber und alte Felsenreliefs befinden.


Kurz darauf hielten wir in Naqsh-E Rajab. Auch hier gibt es nochmals einige Felsenreliefs.


Das eigentliche Highlight der halbtägien Tour war aber die Persepolis. Auf einem ziemlich großen Areal wurde eine alte Stadt ausgegraben und kann besichtigt werden. Auch hier gibt es viele Reliefs entlang von Mauern und Treppen. Viele Säulen, Bögen und Tore.


Ich wartete zunächst, bis die Sonne etwas tiefer stand, lief dort dann überall herum und machte viele Fotos.


Am nächsten Morgen besichtigte ich wieder das Stadtzentrum und besuchte mehrere Moscheen. Von diesen gefiel mir die Nasir-al-Molk Moschee aufgrund der sehr schönen Farben am meisten.


Am Nachmittag lief ich dann noch etwas im Bazaar umher. Besonders interessant fand ich den Bereich mit Stoffen und Kleidern, die alle sehr farbenfroh waren und häufig metallisch schillerten. Iranische Frauen tragen sowas vermutlich nur im privaten Rahmen.


Ein Verkaufsstand mit unterschiedlichsten Gewürzen.

Und das wars schon. Der Iran ist fantastisch. Sehr nette Menschen. Sehr viel zu sehen. Aber es war Zeit, weiterzufliegen. Mit Air Arabia flog ich nach Sharjah. Dort gönnte ich mir am Flughafen nach dem absolut trockenen Iran ein Bier und flog kurz darauf weiter nach Manama in Bahrain.

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Yazd

May 5th, 2011 — 12:00am

Nächstes Ziel meiner Reise war Yazd. Der Besuch dieser Stadt war eine spontane Idee, da ich merkte, dass ich schnell unterwegs bin und daher überschüssige Zeit habe. Da ich bereits über Yazd im Reiseführer gelesen und im Fernsehen eine Reportage gesehen hatte, fiel mir die Entscheidung sehr leicht.


In Yazd angekommen suchte ich zunächst ziemlich lange nach einem Hotelzimmer. Die Unterkünfte fand ich alle überteuert und erst nach einiger Zeit entdeckte ich ein kleines Hotel in der Altstadt, welches günstige, einfache, und dennoch sehr schöne Zimmer besaß.


Amir Chakhmagh, ein interessantes Gebäude in der Nähe meines Hotels.


Der eigentliche Grund, Yazd zu besuchen, ist die aus Lehm errichtete Altstadt. Hier kann man stundenlang enge Gassen entlanglaufen, die beidseitig von hohen Lehmmauern gesäumt werden. Und überall sind alte Windtürme aus Lehm zu sehen. Manche von ihnen sind sehr einfach gebaut, andere ziemlich groß und aufwendig verziert.
Die Funktion von Windtürmen ist es, den Wohnbereich von Gebäuden abzukühlen. Frische Luft weht über dem Gebäude und wird durch den Windturm in das Gebäudeinnere gelenkt. Dafür wird warme Luft aus dem Inneren durch den Windturm wieder nach draußen gedrückt. Eine einfache Form der Klimaanlage also, die ich schon in zahlreichen arabischen Ländern gesehen habe.


Hier noch viele weitere Eindrücke von meiner Stadterkundung.

Einzig schwierig war es, Yazd wieder zu verlassen. Ich fuhr schon am morgen zum Busbahnhof und hoffte, zeitnah einen Bus nach Shiraz zu finden. Dieser fuhr jedoch erst 5h später ab. Also nochmals zurück in das Stadtzentrum, ein Falafelsandwich gegessen, bisschen durch die Altstadt gelaufen, noch ein Falafelsandwich gegessen, dann wieder zurück zum Busbahnhof und weiter ging es nach Shiraz, meinem letzten Reiseziel im Iran.

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Weitere Sehenswürdigkeiten in Isfahan

May 3rd, 2011 — 12:00am

Am zweiten Tag in Isfahan lief ich von morgens bis abends in der Stadt herum und sah mir weitere Sehenswürdigkeiten an.


Hier einige Bilder aus der riesigen Jameh Moschee, die nördlich des Immam Squares liegt.


Der Hasht Behesht Palast, welcher in einem sehr schönen Garten liegt.


Der Chehel Sotoun Palast,…


…der sich durch die aufwendigen Wand- und Deckenmalereien im Inneren auszeichnet.


Isfahan ist weiterhin bekannt für seine vielen Brücken über den Zayandeh Fluß. Der Fluß war während meines Aufenthalts fast vollständig ausgetrocknet, die Brücken sah ich mir trotzdem an. Hier die Sio Seh Brücke, welche aus 33 Bögen besteht.


Die Khaju Brücke liegt östlich von der Sio Seh Brücke und ist mit bemalten Kacheln verziert.


Iran ist einfach und schnell mit dem Bus erkundbar. Die Straßen sind gut ausgebaut und regelmäßig verbinden große moderne Reisebusse die wichtigsten Städte miteinander. Interessant fand ich, dass mindestens jeder dritte Bus auf den Busbahnhöfen von Mercedes ist. Diese Busse sehen aus wie Modelle aus den 1960er Jahren und werden heute noch immer unter Lizenz im Iran angefertigt.


Diese Busse sind wesentlich günstiger und auch langsamer als die modernen Busse von Hyundai und Volvo.

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Immam Square in Isfahan

May 2nd, 2011 — 12:00am

Nach zwei Tagen Aufenthalt in Teheran ging es mit dem Bus weiter nach Isfahan. Die Fahrt dauerte ungefähr 6h und wir machten einen Zwischenstopp in Qom, dem religiösen Zentrum des Irans. Qom hat einige Sehenswürdigkeiten. Ich bin aber gleich weitergefahren und habe mir die Stadt nicht angesehen.


Orte wie Isfahan sind der Grund, warum ich reise. Ich verließ morgens um 08:00 Uhr mein Hotel und stand 10 Minuten später am Imam Square. Die Ausmaße dieses Platzes sind beeindruckend und belaufen sich auf 508 mal 160 Meter. Er wird damit nur vom Platz des Himmlischen Friedens (Tian an Men) in Peking übertroffen. Zu großen Teilen begrünt und mit bunten Blumen bepflanzt ist er umgeben von niedrigen Gebäuden und Korridoren, in welchen Waren angeboten werden. Am nördlichen Ende beginnt der Bazaar von Isfahan. Im Westen grenzt der Ali Qapu Palast an den Platz, im Osten die Sheikh Lotfollah Moschee und im Süden die Imam Moschee. Die beiden Moscheen und der Palast sind die beeindruckendsten islamischen Gebäuden, die ich je gesehen habe.


Die Imam Moschee wird durch ein sehr hohes Portal, umgeben von zwei Minaretten betreten. Im Inneren befinden sich mehrere Hallen, sowie eine enorme Kuppel, die von weiteren Minaretten umsäumt ist.


Als nächstes besichtigte ich den Ali Qapu Palast. Das Gebäude besteht aus sieben Stockwerken und bietet oben eine gute Aussicht auf Isfahan. Das Highlight ist jedoch das sogenannte “Musikzimmer”. An den Wänden und der Decke dieses Zimmers wurde eine zweite Mauer angebracht, in welche die Umrisse unterschiedlichster Gefäße geschnitten wurden. Dadurch erhielt das Zimmer eine sehr gute Akkustik.


Die Sheikh Lotfollah Moschee schließlich besitzt eine sowohl Außen als auch Innen wunderschön verzierte Kuppel.


Im Inneren fielen mir der Detailreichtum der Mosaike…


…und die wunderschöne arabische Kaligraphie auf.



Kleine Geschäfte entlang des Immam Squares


Sohan ist eine iranische Spezialität, die insbesondere in Isfahan hergestellt wird und extrem süß ist.


Speiseangebot eines einfachen Straßenimbisses, welcher Falafel-Sandwiches verkaufte und in welchem ich daher ein häufiger Gast war.

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