Archive for April 2011


Teheran

April 30th, 2011 — 12:00am

Nachdem ich in Teheran ein Hotel gefunden hatte, machte ich mich zu allererst auf den Weg zum Golestanpalast.


Dieser Palast wurde ursprünglich von der persischen Herrscherfamilie genutzt, beherbergt aber heute ein Museum.


Gut gefallen haben mir hier und auch im weiteren Verlauf der Iranreise die häufig Innen und Außen knallbunt verzierten Gebäude. Im Folgenden ein paar Innen- und Außenansichten des Golestanpalasts, der auf jeden Fall einen Besuch wert ist.


Iranische Flagge


In meinen Augen ein weiteres Highlight auf dem Besichtigungsprogramm ist die ehemalige Botschaft der USA. Die Mauer um das Botschaftsgrundstück herum wurde mit anti-amerikanischen Bildern bemalt. Hier das Kapitol, über welchem eine israelische Flagge weht mit einer finster blickenden Freiheitsstatue.


Am späten Nachmittag bin ich nach Darband, einem der nördlichen Vororte von Teheran gefahren. Je weiter man in Richtung Norden gelangt, desto nobler werden die Geschäfte, Gebäude, Wohnhäuser und Autos. Darband schließlich liegt bereits am Fuß des Elburs-Gebirges und ist ein beliebtes Ausflugsziel für alle Teheraner. Nachmittags werden Essensstände aufgebaut…


…und mit Hilfe eines Sessellifts ist es möglich, etwas höher in das Gebirge zu gelangen, von wo aus man eine schöne Aussicht auf die Großstadt genießen kann.


Auch im gigantischen Bazaar bin ich etwas herumgeschlendert. Hier mehrere Teppichverkäufer.


Moschee irgendwo im Gewirr des Bazaars

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Tabriz

April 28th, 2011 — 12:00am

Die Grenze zwischen Armenien und dem Iran verläuft entlang des Flusses Aras. Ich lief zunächst entlang des Aras, der auf der armenischen Seite durch einen Stacheldrahtzaun gesichert ist, bis zum armenischen Grenzgebäude. Nachdem die Beamten mich ausstempelten, konnte ich über eine Brücke zu Fuß über den Fluss auf die iranische Seite wechseln. Entlang der Strecke leben einige Hunde die mir entweder freundlich mit dem Schwanz zuwedelten oder mich anbellten. Auf der iranischen Seite verlief die Grenzkontrolle innerhalb von 10 Minuten und kurz darauf saß ich schon im Taxi in Richtung Jolfa, der nächstgrößeren Stadt.

Die Landschaft entlang der Strecke ist spektakulär. Auf der iranischen Seite der Grenze ragen sehr steile Berge empor, die von der Sonne bestrahlt wurden und deren Gipfel aufgrund einer Wolkendecke nicht zu sehen waren.
Nach kurzer Zeit liegt dann auf der gegenüberliegenden Seite auch nicht mehr Armenien, sondern das benachbarte Aserbaidschan, bzw. die zu Aserbaidschan gehörende Exklave Nachitschewan.


Nach einer Stunde Fahrzeit kam ich in Jolfa an und konnte in ein Sammeltaxi wechseln, welches nach Tabriz fuhr. Ich bekam den Beifahrersitz zugewiesen und hatte daher eine angenehme Fahrt. Auf dem Rücksitz fuhren 3 Mitreisende, die etwas mehr zusammenrutschen mussten. Der Fahrer bewunderte ununterbrochen meine weiße Haut und brachte mir ein paar Brocken Persisch bei, so dass ich dann immerhin schon nach dem Preis erkundigen und mich bedanken konnte.


Nach weiteren eineinhalb Stunden Fahrzeit kam ich in Tabriz an und quartierte mich in einem kleinen Hostel an der Imam Khomeini Straße ein.

Tabriz ist eine eher unspektakuläre Großstadt mit viel Straßenverkehr und wenigen Sehenswürdigkeiten. Erwähnenswert ist, dass in dieser Region des Irans, d.h. im Nordwesten, Türkisch gesprochen wird. Im Folgenden einige der Eindrücke, die ich in Tabriz gewonnen hatte.


Die blaue Moschee liegt im Stadtzentrum. Sie wurde 1779 größtenteils durch ein Erdbeben zerstört und anschließend neu aufgebaut.


Der Bazaar liegt ebenfalls im Stadtzentrum und erstreckt sich über ein ziemlich großes Areal.


Am folgenden Tag ging es Abends um 18:20 Uhr mit dem Nachtzug nach Teheran. Ich hatte einen Platz in einem Viererabteil, welches ich mir mit 3 älteren Iranern teilte. Wir boten uns gegenseitig das mitgebrachte Essen an. Ich konnte bei gesalzenen Mandeln, Orangen, Gurken, Bananen, Keksen und Tee zugreifen und selber Cashewnüsse beisteuern.


Zum Service gehört auch ein Snack, Getränke, sowie eine aktuelle Zeitung, die ich leider nicht lesen konnte. Morgens um 07:00 kam ich einigermaßen ausgeschlafen in Teheran an.

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Armenien

April 26th, 2011 — 12:00am

Von Tiflis nach Yerevan fuhr ich in einem Sammeltaxi, welches in Georgien Marshrutka genannt wird. Die Fahrt dauerte nur etwa 5h und war kurzweilig, da die Landschaft zwischen den beiden kaukasischen Hauptstädten sehr abwechslungsreich ist.


Von Tiflis ging es zunächst in einem Tal entlang eines Flusses bis zur armenischen Grenze. Von dort schraubte der Bus sich über Serpentinen in die Höhe bis zu einem Hochplateau, welches wir überquerten. Am Ende des Plateaus war in der Ferne dann auch schon die Stadt Yerevan zu sehen.


Yerevan überraschte mich sehr, da die Stadt völlig anders war, als ich sie mir vorgestellt hatte. Sauber und gepflegt, mit breiten Boulevards und teueren Geschäften, zahlreichen Straßencafés, Restaurants und vielen jungen Menschen, die auf den Straßen flanierten.


Ich ging den ganzen ersten Tag im kompakten Stadtzentrum zu Fuß spazieren. Hier Bilder vom zentralen Platz, dem Hanrapetutyan Hraparak (Republic Square).


Impossant sind die Cascades, Treppen, die im Norden der Stadt einen Hügel hochführen,…


…von welchem das gesamte Stadtzentrum und der Berg Ararat in der nicht allzuweit entfernten Türkei zu sehen sind.


Werbung für Kalashnikov Vodka am Straßenrand.


Am nächsten Morgen fuhr ich mit einem Taxi zum 40 km südlich von Yerevan gelgenen Kloster Khor Virap. Dieses liegt näher an der türkischen Grenze als Yerevan und bei gutem Wetter kann man den phantastischen Blick auf Berg Ararat genießen.


Leider war der Himmel während meines Besuchs bewölkt, so dass der Fuß des Berges zwar klar zu erkennen war, der Gipfel jedoch in der Wokendecke verschwand. Der Besuch des Klosters lohnte sich dennoch.

Nachdem ich mittags nach Yerevan zurückgekehrt war, fuhr ich zum “Sammeltaxi-Bahnhof”. Dort hatte ich Glück. Ich fand ein Taxi, welches kurz darauf losfuhr und mich direkt bis in die südarmenische Stadt Kaplan mitnahm. Die Fahrt war allerdings sehr anstrengend, ja sogar furchteinflößend. Der Fahrer des Sammeltaxis rauchte ununterbrochen Zigaretten und telefonierte auf seinem Handy, während er den Wagen durch die Serpentinen in den Bergen von Südarmenien manövrierte. Er hatte eine Audiokasette dabei, von welcher er abwechselnd Seite 1 (Armenische Volksmusik) und Seite 2 (Modern Talking) im Autoradio abspielte. So kam ich auf der 5-stündigen Fahrt mehrmals in den Genuß von “Cheri Cheri Lady”. Böser Taxifahrer!


In der Kleinstadt Kapan angekommen weigerte ich mich, in eine Marshrutka einzusteigen und handelte statt dessen mit einem älteren Taxifahrer den Preis für die Weiterfahrt aus. Dieser machte einen gebrechlichen Eindruck und lief auf Krücken, so dass ich mich bei ihm in Sicherheit wähnte.


Kaum fuhren wir los, gab allerdings auch dieser sofort Gas, und so ging es mit hohem Tempo weiter in Serpentinen über mehrere Gebirgspässe.


Am höchsten Pass begann es sogar stark zu schneien und ich war daher sehr froh, zwei Stunden später heil und gesund in Agarak an der iranischen Grenze angekommen zu sein.


Im Grenzort übernachtete ich und erhielt in meinem Guesthouse ein leckeres Abendessen, welches aus selbstangebautem Gemuese, Brot, Eiern, Käse, sowie selbstgebranntem Vodka bestand. Die Gastgeber waren sehr nett und ich unterhielt mich den ganzen Abend über auf russisch mit ihnen (mein russicher Wortschatz besteht aus ca. 20 Wörtern, so dass ich auf sehr viel Gestik zurückgreifen musste).


Gute Nacht! Am nächsten Morgen stärkte ich mich in der Küche des Guesthouse noch schnell mit Keksen und einer Tasse Kaffee und machte mich anschließend zu Fuß auf den Weg zur iranischen Grenze.

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Tiflis, Mzcheta und Gori

April 23rd, 2011 — 12:00am

Die Reise begann also mit einem Lufthansaflug nach Tiflis, der Hauptstadt Georgiens. Hierbei lernte ich zum ersten mal die neue Europakabine (“NEK”) der Lufthansa kennen. Die Rückenlehnen sind äußert dünn, so dass es z.B. in den Airbus Kurz- und Mittelstrecken-Flugzeugen möglich wird, 1-2 zusätzliche Sitzreihen unterzubringen. Während das Ganze von Lufthansa mit “Schlanker Sitz für mehr Platz” beworben wird, nahm ich keinen Unterschied in der Beinfreiheit wahr. Statt dessen verspürte ich jedes mal einen Stoß im Rücken, wenn mein Hintermann meine Rückenlehne berührte. Apropos Hintermann: Aus meiner Sicht ist es in Ordnung, bei Flügen die Schuhe auszuziehen, vorausgesetzt man hat frische Socken angezogen und keinen Fußgeruch. Der Flug wird dadurch etwas bequemer. Nicht in Ordnung ist es allerdings, die Füße während der Suche nach einer angenehmen Sitzposition irgendwo in der Nähe anderer Passagier abzustellen. Ich musste mehrfach die Füße meines Hintermanns mit dem Ellenbogen vom hinteren Teil meiner Armlehne herunterwischen. Pfui! Bäääh! Eklig!


Ich landete nach ca. 3,5 Stunden Flugzeit mit ungefähr einer Stunde Verspätung, die mich aber nicht besonders störte, da es sowieso mitten in der Nacht war. Draußen vor dem Flughafengebäude war es noch dunkel und ich legte mich zunächst im Ankunftsbereich noch etwas zum Schlafen hin. Dank Sleeping in Airports wusste ich, dass die Flächen unter den Rolltreppen mit weichem Kunstrasen versehen sind. Dort war es tatsächlich sehr bequem und ich konnte gut schlafen.

Morgens fuhr ich bei Regen in das Stadtzentrum, wo sich mein Hotel befand. Da noch kein Zimmer bereitstand, bot mir der Hotelmitarbeiter zunächst an, dass ich mich in einem kleinen Zimmer ausruhen kann, bis eines der Gästezimmer frei wird. Dann wollte er wissen, ob ich Wein trinke und holte eine Flasche georgischen Rotwein, die wir gemeinsam leerten. Das war der freundlichse und angenehmste Empfang, den ich bisher in einem Hotel erlebte. Ich muss sagen, dass mir die georgischen Weine auch in den nächsten Tagen gut schmeckten und habe inzwischen in München ein Geschäft am Stachus gefunden, wo es diese zu kaufen gibt. Ansonsten hat es den ganzen ersten Tag geregnet, so dass ich abgesehen von einem kurzen Spaziergang den größten Teil meiner Zeit im Hotelzimmer verbrachte.

Auch am nächsten Morgen regnete es noch, hörte dann aber im Verlauf des Vormittags auf und gegen Mittag schien bereits die Sonne, so dass das Sightseeing beginnen konnte. Ich lernte zufällig eine Ukrainerin kennen, die dort ebenfalls Urlaub machte und wir beschlossen, gemeinsam die Stadt zu besichtigen. Hier ein paar Impressionen aus dem Stadtzentrum von Tiflis:


Irgendeine Siegessäule? *g* Weiß nicht mehr, wo genau das war.


Blick auf den Fluss Kura und die Festung Narikala auf dem gegenüberliegenden Hügel.


Vorderansicht der Metechi-Kirche.


König Wachtang I. Gorgassali, der Gründer von Tiflis.


Nochmals der Fluss Kura mit dem Stadtzentrum zu beiden Seiten.


Glocken in der Nähe der Narikala-Festung.


Kartlis Deda Statue in der Nähe der Narikala-Festung. Sie hält in der rechten Hand ein Schwert für Feinde bereit und in der linken Hand eine Schale Wein für Freunde.


Betlemi Kirche unterhalb der Kartlis Deda.


Hier muss ich nochmals passen. Diese Kirche steht im Stadtzentrum, ich weiß ihren Namen aber nicht.


Am Nachmittag schlug meine Reisebekanntschaft Lana vor, mit dem Bus in das nahe gelegene Städtchen Mzcheta zu fahren um dort das Dschwari-Kloster anzusehen. Das Kloster liegt auf einem Berg über Mzcheta, ist sehr alt und im Inneren schlicht eingerichtet.


Außen dann ein Anblick wie aus dem Bilderbuch. Im Tal unterhalb des Klosters liegt der Zusammenfluss der beiden Flüsse Aragwi und Kura in einer herrlichen Landschaft.


Nach der Besichtigung des Klosters schlug ich noch vor, einen Abstecher nach Gori zu machen. Wenn man schon einmal in Georgien ist und wenn man schon einmal die Gegend um Tiflis erkundet, sollte ein Besuch dieses Städtchens nicht fehlen. Die Zitadelle von Gori liegt auf einem Hügel oberhalb der Stadt.


Der eigentliche Grund Gori zu besuchen ist aber ein anderer. Josef Stalin wurde hier 1878 geboren und wird offenbar immer noch verehrt. Während weltweit die meisten Statuen des sowjetischen Diktators demontiert wurden, gibt es in Gori ein Stalin-Museum. Hier können unter anderem sein gepanzerter Eisenbahnwagen…


…sowie sein Geburtshaus besichtigt werden. Um das kleine Haus wurde eine Art Ehrentempel gebaut.


Und hier eine der wenigen weltweit verbliebenen Stalin-Statuen.


Auf dem Rückweg fuhren wir nochmals über Mzcheta, wo wir uns die Swetizchoweli-Kathedrale ansahen. Anschließend ging es zurück nach Tiflis.


Hier ein paar Eindrücke aus dem Inneren der Kathedrale.


Schmackhaftes Abendessen in Tiflis mit Käsetaschen und einer Flasche Rotwein. Die georgische Sprache fand ich irgenwie komisch. Sie klingt, wie soll ich es beschreiben, unecht. Wie eine erfundene Sprache in einem Fantasyfilm. So fiel es mir z.B. schwer, georgische Städtenamen (“Mzcheta”) oder U-Bahnstationen in Tiflis (“Guramishvili”, “Sarajishvili”, “Marjanishvili”) im Gedächtnis zu behalten. Der Etikett auf der Weinflasche: “Telavuri-Evropuli is a white dry wine, produced from Rkatsiteli grapes grown in Telavi region of Kakheti, on the right bank of Alazani river”.


Nachdem wir zwei Flaschen Wein getrunken hatten, sahen wir die Live-Überetragung der Ostermesse im Fernsehen und beschlossen, dort auch noch vorbeizuschauen. Als wir dort ankamen, war es mittlerweile 2 Uhr nachts, aber die hell erleuchtete Sameba-Kathedrale war immer noch voller Menschen.


Hier ein Foto der Ostermesse aus dem Inneren der Kathedrala.

Fazit: Georgien ist super. Leckere Käsetaschen, guter Wein und sehr nette Menschen. Werde sicher zurückkommen.

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Kaukasus, Iran und die Arabische Halbinsel

April 21st, 2011 — 12:00am

Mal wieder liegt eine sehr schöne Reise hinter mir. Mein Ziel war der Iran. Seit ich vor vielen Jahren Fotos der Stadt Isfahan in einer Zeitschrift gesehen habe, wollte ich dieses Land besuchen. Da ich 3 Wochen Zeit hatte, konnte ich mir aber auch einige weitere Länder in dieser Weltgegend ansehen.

Ich flog zunächst in die georgische Hauptstadt Tiflis. Von dort ging es nach Yerevan in Armenien und dann weiter in den Iran. Dort reiste ich von Tabriz im Nordwesten in südliche Richtung bis nach Shiraz. Von dort flog ich nach Bahrain und dann weiter nach Katar auf der arabische Halbinsel. Schließlich ging es über London zurück nach München.

Diese Art zu Reisen ist herausfordernd. So wusste ich zum Beispiel nicht, ob ich ein iransiches Visum erhalten werde. Ich buchte daher einen Lufthansa Flug von München nach Tiflis und einen Rückflug von Sofia nach München. So hatte ich eine Alternative zum Iran. Ich hätte von Georgien über die Türkei nach Bulgarien reisen können. Da ich das Visum für den Iran erhielt, liess ich den Rückflug verfallen (Hin- und Rückflug waren deutlich günstiger als nur ein Oneway Flug nach Georgien).
Dann wurde auch noch mein Direktflug von Shiraz nach Bahrain storniert. Aufgrund politischer Spannungen zwischen dem Iran und Bahrain setzte Gulf Air alle Flugverbindungen zwischen den beiden Ländern aus. Ich musste daher mit Air Arabia zunächst nach Sharjah in den Vereinigten Arabischen Emiraten fliegen und von dort weiter nach Bahrain.
Am Ende klappte aber alles, solche Kleinigkeiten machen das Reiseleben spannender.

Zusammenfassend hat mich die Reise begeistert. Georgien und Armenien boten unerwartet viele Sehenswürdigkeiten. Der Iran war wie erwartet fantastisch. Bahrain und Katar haben nur wenige Sehenswürdigkeiten aber aufgrund einer Hitzewelle war der Aufenthalt dort dennoch ein Erlebnis. Und London ist eine herrliche Stadt. Ein Besuch macht Spaß, auch wenn ich dieses mal nur wenige Stunden Zeit hatte.

In den nächsten Wochen gibt es hier nähere Informationen zu dieser Reise. Ich brauche aber noch etwas Zeit, da ich sehr viele Fotos gemacht habe und diese selber erst durchsehen muss.

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Kurztrip nach Luxemburg

April 17th, 2011 — 12:00am

Nun liegt das zweite Wochenende hinter mir, an welchem ich einen kurzen Abstecher ins Ausland machte. Gestern am Morgen ging es mit Luxair von München nach Luxemburg. Nach einer Flugzeit von 55 Minuten und einer Busfahrt vom Flughafen ins Stadtzentrum fiel mir die Orientierung in der Stadt zunächst schwer. Die Innenstadt verläuft entlang des bogenförmigen Petrustals aber auch innerhalb des Tals. Die Oberstadt und das Tal sind durch zahlreiche Treppen und gewundene Straßen miteinander verbunden.


Blick auf das Stadtviertel Grund im Petrustal.


Hier sind das Viertel Grund und die Oberstadt darüber zu sehen.


Kleine Brücke über die Alzette im Viertel Grund.


Abtei Neumünster


Fenster in der St.-Michaelskirche


Fußgängerzone in der Oberstadt


Gëlle Fra, die goldene Frau, auf einem Mahnmal am Place de la Constitution.


Stadthäuser an der Avenue de la Gare in der Nähe des Hauptbahnhofs.


Hin- und Rückflug waren mit dem Embraer ERJ 145, einem kleinen Regionaljet mit 50 Sitzplätzen.


Der Rückflug war mit 17 Passagieren nur zu einem Drittel besetzt.

Auch Luxemburg hat mir gut gefallen. Die Stadt ist mit nur 100.000 Einwohnern übersichtlich und es macht Spaß, über die Treppen und Serpentinen zwischen Unter- und Oberstadt hin- und herzulaufen.

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Kurztrip in die Schweiz

April 10th, 2011 — 12:00am

Ich konnte im Januar einem Angebot von Hilton nicht wiederstehen und buchte zwei Übernachtungen, jeweils von Samstag auf Sonntag. Dieses Wochenende ging es in die Schweiz.

Ich fuhr mit dem Auto und wählte für Hin- und Rückfahrt unterschiedliche Routen. Auf dem Hinweg ging es zuerst nach Lindau und dann südlich des Bodensees über Sankt Gallen hin zum Züricher See. Auf der Rückfahrt fuhr ich nach Norden über Schaffhausen und nördlich des Bodensees wieder zurück nach München.


Das Hotel lag in der Nähe des Flughafens und ich konnte durch die ausreichend schallisolierten Fensterscheiben die Flughafenautobahn, sowie zahlreiche einfliegende Flugzeuge beobachten.


Mein Zimmer bot eine schöne Abwechslung von den Hotels im 10€-Bereich, in welchen ich normalerweise auf Reisen nächtige. Auch das Frühstücksbuffet heute morgen war hervorragend, eine umfangreiche Auswahl vegetarischer Gerichte war vorhanden. Ich habe mich an Samosas, Rührei, mit Käse überbackenen Tomaten, Champions, Kartoffelrösti, Laugensemmeln und Birchermüsli mit Walnüssen satt gegessen. Dazu gab es ein paar Gläser Grapefruitsaft und zwei Tassen Kaffee. Der reguläre Preis des Frühstücks beträgt 30€. Im Rahmen des gebuchten Angebots war es zum Glück inbegriffen.


Mit einem Tagesticket für den züricher Nahverkehr machte ich mich auf nach Tiefenbrunnen am Ostufer des Zürichsees. Von dort ging ich bei bestem Wetter zu Fuß zurück ins Stadtzentrum.


Karussell auf dem Festplatz.


Blick auf das Großmünster, in welchem einer der Türme bestiegen werden kann.


Von der Turmspitze bietet sich ein fantastischer Blick in alle Richtungen.


Der Züricher Hauptbahnhof, von welchem nicht nur alle Züge abfahren, sondern auch zahlreiche S-Bahn- und Straßenbahnlinien zusammentreffen.

Das Wochenende machte mir Spaß. Zürich ist eine Reise wert. Nur die hohen Essenspreise haben mich etwas umgeworfen. Und das passiert mir selten, da ich das deutsche Preisniveau gewohnt bin. Zürich war etwa doppelt so teuer. Chinesisches Essen in einem einfachen Restaurant kostete 15-20€ pro Portion. Und die Menüs bei Burger King, wohin ich flüchten wollte, waren für 9-10€ erhältlich. Habe mir letztendlich im Supermarkt zwei Sorten schweizer Käse und frisches Brot gekauft, was bezahlbar und lecker war.

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