Der Weg nach Bangladesch
Ich fuhr zunächst mit einem Zug von Kolkata nach Bangaon, welches in der Nähe der Grenze zu Bangladesch liegt. Der Zug bestand nur aus 3. Klasse-Waggons. Er war aber nicht überfüllt, so dass die Fahrt ganz angenehm war.

Über Bangaon konnte ich im Internet so gut wie keine Informationen finden. So sagte ich einem der am Bahnhof wartenden Rikschafahrer einfach “Hotel”, setzte mich im Schneidersitz auf die Ladefläche der Rikscha, zückte meine Kamera und wartete ab, wohin er mich fährt.
Nach ungefähr 10 Minuten hielt er vor einem kleinen Hotel, in welchem ich ein recht schönes Zimmer erhielt.

Bangaon ist ein kleiner, eher ruhiger Ort mit sympathischen Menschen. Die auf diesem Foto zu sehende Straße führt zur Grenze von Bangladesch und wird von alten sehr großen Bäumen gesäumt.

Die Einwohner waren alle ziemlich begeistert, als sie mich sahen. Offenbar bereisen nur wenige Touristen den Landweg zwischen Indien und Bangladesch. Und die wenigsten halten sich für ein paar Stunden in Bangaon auf, bzw. übernachten hier, wie ich es tat.
Und alle wollten, dass ich sie fotografiere, als sie meinen Fotoapparat sahen.

Hier ein typisches einfaches Gericht, so wie ich es in Bangaon und größtenteils auch danach in Bangladesch gegessen habe. Eine Portion Reis, übergossen mit Daal (Linsensuppe). Einen kleinen Teller mit Gemüsecurry und in diesem Fall ein zunächst gekochtes und dann in Fett fritiertes Hühnerei. So ein Gericht kostete zwischen 30 und 60 Cent.
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