Archive for February 2010


Kuwait

February 26th, 2010 — 12:00am

Das Fliegen im Nahen Osten ist dank Jazeera Airways ziemlich günstig und ich nutzte diese Fluggesellschaft für einen kleinen Abstecher nach Kuwait. Der Staat Kuwait liegt ca. 800 km nordwestlich von Dubai, der Flug dorthin dauert knapp über eine Stunde. Am Flughafen Dubai angekommen erfuhr ich jedoch, dass mein Flug um eine halbe Stunde nach hinten verschoben wurde. Darüberhinaus starten wir mit einer Stunde Verspätung, so dass ich mich eineinhalb Stunden später als erwartet dem Flughafen Kuwait näherte. Die letzten 15 Minuten vor der Landung schwebte das Flugzeug durch eine rötlich-braune Staubwolke. Land und Himmel waren nicht zu sehen und der Boden unter mir wurde erst kurz vor der Landung in ca. 100 Meter Höhe erkennbar. Die Angestellten am Flughafen trugen Atemmasken oder hielten sich Tücher vor Mund und Nase, um sich vor dem Staub in der Luft zu schützen.
Ich übernachtete in Salmiya, einem Bezirk in der Nähe von Kuwait-Stadt, und die Taxifahrt dorthin führte 20 km durch diesen roten Staub. Die Sicht betrug wenige hundert Meter, und mein Taxifahrer erzählte, dass dieser Staub aus dem Irak komme und sich bis zum nächsten Morgen legen wird (“The sand is from Iraq. Its red. We don´t have red sand here”).


Der Couchtisch im Hotelzimmer, welcher sicherlich vor meiner Ankunft gereinigt wurde, wies am Abend bereits eine Staubschicht auf.


Am nächsten Morgen war die Sicht aus meinem Hotelzimmer etwas besser, die Luft roch aber immer noch nach Sand und Staub und meine Augen fühlten sich nach einiger Zeit sehr trocken an. Meine Hoffnung, dass die Luft in den modernen Shopping Centern von Kuwait besser sein würde, erfüllte sich, und ich verbrachte zwei Stunden im Souk Sharq, einem großen und sehr schönen Einkaufszentrum.


Anschließend lief ich vom Einkaufszentrum auf der Uferpromenade entlang des persischen Golfs in Richtung Innenstadt.


Bei meinem Spaziergang durch das Zentrum von Kuwait kam ich an der Börse vorbei, an welcher gerade mehrere Kuwaitis mit weißen, arabischen Umhängen (Wertpapierhändler?) eintrafen.


Eine der Hauptstraßen durch die Stadt mit dem neu errichten Liberation Tower im Hintergrund, der das höchste Gebäude der Stadt darstellt.


Auch wenn überall neue Gebäude gebaut werden, sind an einigen Stellen Überreste der Altstadt erkennbar. Besonders interessant sind die Einkaufspassagen, die im Gegensatz zu Dubai ausschließlich von Einheimischen frequentiert werden.


Die Kuwait Towers sind eines der Wahrzeichen des Landes und wurden im Jahr 1979 fertiggestellt.


Am dritten Tag war der Staub verschwunden und die Fernsicht uneingeschränkt möglich. Auf dem Balkon meines Hotelzimmers stellte ich fest, dass ich den persischen Golf und sogar die Kuwait Towers in annähernd 10 km Entfernung sehen konnte


Infoschild in einem älteren Einkaufszentrum in der Altstadt.


Werbeplakat in der Nähe meines Hotels.

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Manila

February 13th, 2010 — 12:00am

Manila ist ab Kuala Lumpur mit Air Asia sehr einfach erreichbar. Das einzige Problem war der frühe Abflug um 07:20 in Kuala Lumpur, ich übernachtete deshalb im Tune Hotel in fußläufiger Entfernung vom Flughafen. Das Flugzeug landete nach ca. 3,5 Stunden Flugzeit am Clark Airport, von welchem Busse innerhalb von 2h in die Innenstadt von Manila fahren.


Am ersten Nachmittag unternahm ich nicht mehr viel und betrachtete nur noch am Abend den Sonnenuntergang an der Manila Bay in der Nähe meines Hotels.


Am zweiten Tag fuhr ich nach Intramuros, den ältesten Stadtteil von Manila. Hier befinden sich viele Gebäude aus der Kolonialzeit, wie z.B. Kirchen und Kaufmannshäuser, sowie ein Fort. Der Stadtteil ist von Mauern umgeben und wurde im 16. Jahrhundert von den Spaniern errichtet. Das Fort Santiago diente der Verteidigung der Stadt.


Von Intramuros aus ging ich zu Fuß zum Rizal Park, welcher nach dem philippinischen Freiheitskämpfer José Rizal benannt ist. Rizal wurde 1896 von den Spaniern exekutiert und ihm wurde ein Denkmal am südlichen Ende des Parks errichtet.


Wachenwechsel am Denkmal von Rizal.


Jeepneys sind auf den Philippinen ein beliebtes Fortbewegungsmittel. Es handelt sich um Jeeps, die von den US-Streitkräften zurückgelassen und derart modifiziert wurden, dass sie ca. 10 Passagiere aufnehmen können. Sie verkehren als Sammeltaxis auf festen Routen und sind häufig bunt bemalt.


Manila bietet sehr gute Einkaufsmöglichkeiten. Zwei der weltweit fünf größten Shopping Malls befinden sich im Großraum der Stadt und ich lief viel in der SM Mall of Asia (viertgrößte Shopping Mall) herum. Neben sehr vielen Geschäften sind dort auch ein Food Court mit zahlreichen Essensständen, ein Multiplex Kino…


…und sogar eine große Eislaufbahn untergebracht.


Am dritten Tag fuhr ich mit dem Bus nach Tagaytay zum Taal Vulkan. Tagaytay liegt am Rand eines sehr großen und alten Vulkankraters. Innerhalb dieses Kraters befindet sich Lake Taal, in dessen Mitte der Kegel des Taal Vulkans emporragt.


Von Tagaytay fuhr ich mit einem Jeepney hinab zum Lake Taal nach Talisay. Talisay ist ein kleines, sehr schönes Städtchen, in welches am Wochenende viele Ausflügler aus Manila einfallen. Am Freitag war es dort aber sehr ruhig.


Straße in Talisay.


Am vierten Tag machte ich einen Spaziergang durch die etwas älteren Stadtteile von Manila, westlich des Pasig Rivers. Dabei lief ich an der schönen Quiapo Kirche vorbei.

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