Archive for April 2009


Die Zeit in Kuala Lumpur

April 16th, 2009 — 12:00am

Die letzten zweieinhalb Tage meines Urlaubs verbringe ich in Kuala Lumpur. Neben meinem Hotel ist ein sehr guter Inder, bei welchem ich jeden Mittag und Abend esse. Ein einfaches Restaurant mit ausgezeichnetem und günstigem Essen.


Die Petronas Towers waren bis 2003 das höchste Gebäude der Welt. Ich kann sie aus dem Fenster meines Hotelzimmers gut sehen und beschließe am ersten Abend, zu Fuß zu ihnen zu gehen. Aus dem ruhigen Spaziergang wird ein sehr anstregender einstündiger Marsch durch Kuala Lumpur. Ich sehe ein Straßenschild, welches mit einem Pfeil die Richtung zu den Doppeltürmen anzeigt. Diesen Weg schlage ich ein und spaziere auf dem sehr schmalen Seitenstreifen einer Stadtautobahn entlang. Die Straße ist auf Stelzen gebaut, so dass ich nur umkehren oder weiterlaufen kann. Ich gehe weiter, die Petronas Towers scheinen so nah zu sein, nach einer Stunde komme ich an.


Die Batu Caves sind eines der größten hinduistischen Heiligtümer in Asien. Sie sind 12km vom Stadtzentrum Kuala Lumpurs entfernt und durch eine kurze Taxifahrt erreichbar. Als ich am Höhleneingang ankomme, erkundigt sich eine Touristin gerade, wo sie Buddha sehen kann. Dough!


Schließlich sehe ich mir noch das Sultan Abdul Samad Building im Zentrum von Kuala Lumpur an. In meinen Augen neben den Petronas Towers das schönste und interessanteste Gebäude in dieser Stadt.


Vor Reiseantritt habe ich ein gebrauchtes Minolta 100-300mm Objektiv gekauft, welches ich jetzt endlich benutze. Die Makaken bei den Batu Caves und die Vögel im Bird Park bieten eine sehr gute Gelegenheit.

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Finally KL

April 14th, 2009 — 12:00am

Heute ist ein hektischer Tag. Ich stehe um 5 Uhr morgens auf, um rechtzeitig von Zhuhai über die Grenze nach Macau zu gelangen. Um 6:30 stehe ich an der Grenze, die um 7:00 öffnet. Ungefähr 100 Menschen vor mir wollen ebenfalls nach Macau einreisen. Um 6:40 stehen auch hinter mir in der Warteschlange bereits 100 Reisende. Um 7:00 Uhr bläst ein Grenzbeamter in seine Pfeife, die Türen des Grenzgebäudes werden geöffnet und die wartende Masse setzt sich in Bewegung. Sie gehen nicht, sie laufen, um möglichst als erste bei einem der Grenzbeamten anzukommen. Ich bin zu langsam. Nach meinen Einkäufen in Zhuhai wiegt mein großer Rucksack 24,3kg und mein kleiner Rucksack 8kg. Das Gewicht zieht mich zu Boden, bremst mich ab, und Chinesen überholen mich links und rechts. Dennoch muss ich nur 5 Minuten warten, reise aus China aus und gehe den Fußweg zum Grenzgebäude von Macau. Dort warte ich nochmals 10 Minuten. Ungefähr um 7:30 bin ich in Macau angekommen und es stellt sich mir eine Frage. Ich habe weder Hongkong Dollar noch macauische Pataca. Kann ich die Taxifahrer hier mit chinesischem Geld bezahlen? Da ich mir nicht sicher bin, entscheide ich mich für eine Busfahrt.

Es geht eine Treppe nach unten, in den kleinen, aber trotzdem unübersichtlichen Busbahnhof. Ungefähr 50 Leute warten bereits auf den Flughafenbus. Als dieser ankommt, hält er nicht am Anfang sondern am Ende der Warteschlange. Praktisch für mich! Die Wartenden sind sauer, beginnen zu schubsen, zu drängeln, andere zur Seite zu schieben. Nicht alle schaffen es in den zu kleinen Bus. Ich komme rein und bin 15 Minuten später am Flughafen.


Ich sitze auf Platz 14A in einer riesigen Coca-Cola Dose.


Eigentlich ist es ein nagelneuer A320 der Fluggesellschaft Air Asia, aber jedes mal, wenn ich die roten Flugzeuge mit dem Firmennamen im weißen geschwungen Schriftzug sehe, erinnern sie mich an das weltweit verkaufte Brausegetränk.

Ich lasse es mir hier gut gehen, sehr gut sogar. Für 5,50 Euro Aufpreis habe ich einen “Hot Seat” erworben, am Notausgang. Deshalb habe ich 15 cm Beinfreiheit mehr als die restlichen Passagiere. Und ich habe Nasi Lemak für 2 Euro bestellt. Es schmeckt gut, schön scharf, gut gewürzt. Das Flugzeug verlässt mit 5 Minuten Verspätung Macau und fliegt in Richtung Kuala Lumpur.

Fehler ermöglichen es, Erfahrung zu sammeln und dazu zulernen. Über 30kg Gepäck sind nicht besonders leicht. Umso anstrengender ist es bei hohen Temperaturen oder längeren Fußwegen. Ich habe einen Entschluss gefasst. Ich reise nur noch mit Handgepäck. Ich versuche zukünftig, möglichst wenig und leicht zu packen und mein Gepäckgewicht unter 10kg zu halten. Ist das überhaupt möglich? Kann man mit nur 10kg mehrere Wochen Urlaub machen? Ist es trotzdem ein komfortabler Urlaub? Ich habe auf onebag einen exzellenten Ratgeber zu diesem Thema gefunden. Die wertvollen Hinweise dort motivieren mich. Bei meinem nächsten Urlaub werde ich genau das versuchen!

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