Reisebekanntschaften
Abhängig davon, welche Gegend man bereist, welche Verkehrsmittel man auswählt und in welchen Unterkünften man übernachtet lernt man sehr unterschiedliche Menschen kennen. Drei kurze Bekanntschaften die ich hier bisher gemacht habe.
In meinem Guesthouse in Vientiane saßen Mittags Hans und René auf der Veranda und boten mir einen laotischen Whisky an. Hans ist Österreicher, arbeitet jedes Jahr drei Monate sehr hart in Österreich und kann anschließend vom ersparten Geld neun Monate in Cambodia leben.
René ist Franzose. Was er genau in Asien macht weiß ich nicht. Allerdings war sein laotisches Visum seit einem Monat abgelaufen und er musste eine Überziehugnsgebühr von 350 US$ zahlen, die er aber nicht zur Verfügung hatte. Er sorgte sich, dass er in Laos ins Gefängnis muss, schließlich konnte er aber mit seiner Bank einen Kredit aushandeln, so dass seine Probleme hoffentlich vom Tisch sind.
Dann war da noch eine Holländerin, mit der ich im Bus von Vientiane nach Luang Prabang gefahren bin. Sie hatte eine Plastiktasche mit Käse bei sich und verhandelte nach Ankunft in Luang Prabang so scharf mit dem Sammeltuktuk-Fahrer, dass wir am Ende 5000 Kip pro Person vom Busbahnhof ins Stadtzentrum bezahlten. Ein Laote, der ebenfalls mit uns fuhr, zahlte das Doppelte. Verrückt!!!
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