Archive for April 2007


Hallo vom Flughafen

April 30th, 2007 — 12:00am

Bin inzwischen auf dem Casablanca Mohamed V Flughafen. Der Urlaub verging leider viel zu schnell, Marokko gefiel mir sehr gut. Am meisten beeindruckt haben mich die Altstädte mit ihren Stadtmauern und die großen Basare. Zum Abschluss noch mehrere Fotos aus Fes, Meknes und Rabat.


Der Königspalast Dar el-Makhzen in Meknes


Ledergerberei in Fes. Zur Gerberei besteht kein Zutritt. Allerdings bieten die Ledergeschäfte um die Gerberei Einsicht von ihren Dachteressen. Beim Gerben von Leder entsteht ein unangenehmer Geruch, so dass Touristen frische Minzblätter zum “Unter-die-Nase-halten” bekommen.


Mauern der Kasbah des Oudaias

Die letzten beiden Tage war ich in Rabat, der Hauptstadt Marokkos. Auch Rabat hat mir sehr gut gefallen. Neben mehreren Sehenswürdigkeiten gibt es vielfältige Einkaufsmöglichkeiten.


Brunnen in der Kasbah des Oudaias


Ebenfalls in der Kasbah des Oudaias. Die meisten Häuser sind zu Teilen blau angestrichen, so dass sich ein sehr schöner Anblick ergibt.


Le tour Hassan. Dieses Minarett wurde vom Sultan Yacoub al-Mansour im Jahre 1195 gebaut und sollte mit 60 Metern das höchste Minarett in der muslimischen Welt werden. Als der Sultan jedoch vier Jahre nach Baubeginn starb, wurden die Bauarbeiten beendet und das Minarett nie fertiggestellt.


Wache vor dem Mausoleum des früheren Königs Mohammed V

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Mein Lieblingsthema – Das Essen

April 27th, 2007 — 12:00am

In der Medina von Meknes habe ich gestern einen aufgespießten Igel gesehen, der gerade mit einem Messer “entstachelt” wurde. So ein stachelloser Igel sieht ziemlich mickrig aus, es ist schwer vorstellbar, dass davon jemand satt werden kann.
Morgen früh fahre ich mit dem Zug nach Rabat. Die Fahrt dauert zweieinhalb Stunden. Werde dort dann zwei Tage bleiben.

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Meknes und Fes

April 25th, 2007 — 12:00am

Gestern bin ich mit dem Zug von Marrakesh nach Meknes gefahren. Das Zugnetz in Marokko ist gut ausgebaut und die Züge fahren relativ pünktlich. Die erste Klasse besteht aus klimatisierten 6er-Abteilen, in der zweiten Klasse sitzen 8 Leute in einem Abteil.
In Meknes habe ich in Bahnhofsnähe sehr schnell ein schönes altes Hotel aus den 1930er Jahren gefunden – das Hotel Majestic. Beeindruckend finde ich die Telefonanalage in der Rezeption des Hotels, die vermutlich genau so alt ist wie das Hotel. Um eine Verbindung zu einem Hotelzimmer herzustellen, wird ein Stecker in den entsprechenden Schlitz eines Steckpults gesteckt. Anschließend wird das Telefonklingeln im Zimmer durch regelmässiges Herunterdrücken eines Hebels erzeugt.


Meknes ist eine sehr schöne, und im Gegensatz zu Fes, welches eine Zugstunde entfernt ist, wenig touristische Stadt. Dennoch gibt es hier einige Sehenswürdigkeiten, von welchen ich mir bisher nur das berühmte Bab el-Mansour anagesehen habe. Das Tor wurde 1732 fertig gestellt und gehört zu den schönsten Toren Marokkos.


Verzierung an einem Brunnen, der sich am Place an-Nejjarine in Fes befindet.


Der Brunnen ist außerdem mit sogenannten Zellij verziert, marokkanischen Mosaiken. Zellij sind überall in Marokko zu finden und zieren viele Brunnen, Tore und Häuserfassaden. Um ein Zellij herzustellen, werden Einzelteile mit einem Hammer und Meisel solange bearbeitet, bis sie die richtige Form haben und mit duzenden oder hunderten weiterer Steine ein komplexes geometrisches Muster ergeben.


Verzierte Tür in Altstad von Fes


Medersa Bou Inania in Fes


In den Medinas von Marokko werden Esel und Maulesel zum Transport von Waren durch die engen Gassen verwendet. Die Besitzer treiben sie mit hoher Geschwindigkeit voran und machen mit Warnrufen auf sich aufmerksam. Ich wurde mehrmals beinahe von diesen Tieren gerammt, konnte im letzten Moment noch ausweichen. Außerdem wurde ich von einem Esel an eine Hauswand gedrückt, als er in einer sehr engen Gasse einem Maulesel ausweichen musste.


Da mir der Zug von Fes zurück nach Meknes vor der Nase weggefahren ist (bin um 16:49 am Bahnhof angekommen, der Zug fuhr um 16:50 und der nächste Zug erst zwei Stunden später) habe ich mich entschlossen, mit einem Sammeltaxi zu fahren. Das sind alte Mercedes E-Klassen aus den 80er Jahren, die losfahren, sobald sie voll sind. Ein Fahrer und sechs Reisende sitzen in so einem Auto – zwei auf dem Beifahrersitz und vier auf dem Rücksitz. Im Auto war es sehr eng aber es war auf jedenfall eine interessante und lustige Erfahrung. Zum Glück dauerte die Fahrt nur eine Stunde.

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Erster Tag in Marokko

April 23rd, 2007 — 12:00am

Ich wohne hier in einem kleinen Hostel in mitten der Altstadt. Es ist nur ungefähr 200 Meter entfernt vom berühmtesten Platz Marokkos – Djemaa el-Fna. Dieser Platz ist voll von Artisten, Tänzern, Schlangenbeschwörern, Wahrsagern, Fruchtständen und natürlich vielen Touristen. Nachmittags werden zahlreiche Essensstände aufgebaut – genau der richtige Platz für mich *g*.


Tänzer am Djemaa el-Fna


Wasserverkäufer am Djemaa el-Fna


Minarett der Koutoubia Moschee, südwestlich des Djemaa el-Fna


Souq in der Altstadt


Storch im Palais El-Badi


Farben in der Altstadt

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Flug nach Marokko

April 21st, 2007 — 12:00am

Der Flug nach Marrakech war ereignislos. Ich bin in gut einer Stunde von München nach London geflogen, dann ungefähr 3 Stunden von London nach Casablanca und anschließend 30 Minuten nach Marrakech. London Heathrow empfand ich als ziemlich unangenehmen Flughafen. Aufgrund der angespannten Sicherheitslage dauern die Sicherheits-Checks vor Betritt des Transitbereichs sehr lange (jeder muss die Schuhe ausziehen). Dies führt zu ungefähr 45-minütigen Warteschlangen. Das Essen im Flugzeug schmeckte nicht besonders gut, füllte aber den Magen. Leider kam das Flugzeug mit ungefähr 2 Stunden Verspätung in Marrakech an.

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