Fahrt nach Kompong Thom und Sambor Prei Kuk
Heute war der bisher interessanteste Tag. Der Bus der mich um 7 Uhr morgens vor dem Hotel abholen sollte kam nicht. Ich wartete bis 8:30 und ging ins Internetcafé wo ich die Fahrkarten gekauft hatte. Dort meinte man, ich solle zum Busbahnhof fahren. Dort angekommen herrschte große Verwirrung über mich, was ich dort mache, und was das für ein Busticket in meiner Hand ist. Wie durch ein Wunder saß ich aber 5 min. später in einem Bus der nach Kompong Thom fuhr. Zwar ohne Aircondition wie versprochen, dafür aber fast leer.
Bei einem Zwischenstop in Skuon holte ich mir natürlich den lokalen Snack, eine gebratene Spinne in der Größe einer Vogelspinne. Sie schmeckte wirklich gut und ich würde sie sofort nochmals essen, falls ich irgendwann wieder dahin komme.
Aus der guten Asphaltstraße wurde eine mittelgute Schotterstraße und schließlich ein rotbrauner staubiger Weg. Der Schlaglochweg hat wohl einem anderen Bus sehr zugesetzt. Auf jedenfall war er beschädigt und kurzerhand wurden alle Passagiere bei uns in den Bus gestopft. Nach einer weiteren Stunde Fahrzeit erreichte ich Kampong Thom und ich nahm mir ein Zimmer in einem schönen neuen Hotel mit Fan für 5 US$. Zu den Tempeln von Sambor Prei Kuk fuhr wie vermutet kein Taxi und ich musste ein Motorradtaxi nehmen. Die vierzig Kilometer brachten wir in einer Stunde hinter uns und ich stand Mitten im Wald.
Überall um mich herum alte preangkorianische Tempel aus dem 7. und 8. Jhd. Die Stimmung war faszinierend. Überall Bäume, zwischen dem Bäumen Tempel, laute Zikaden und Kühe die Mitten im Wald spazierten.
Nachdem ich mir alle Tempel angeschaut hatte entschied ich mich dafür, meinem Fahrer etwas mehr Geld zu geben und dafür selber zu fahren. Er war auf dem Hinweg sehr schnell gefahren und ich fühl mich sicherer, wenn ich selber die Kontrolle hab. Hab dann ungefähr eineinhalb Stunde zurück gebraucht und das ganze kostete mich 8 US$. Abends war ich noch auf dem kleinen Markt essen und hatte das günstigste Essen meines Lebens (25 Cents). Hat mir aber nicht geschmeckt.
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